Rückblick: Autodesk University 2026

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Bild: Autodesk GmbH

Auf der Autodesk University 2026 zeigte Autodesk, wie Betriebsdaten, digitale Zwillinge, Prozesssimulation und mobile Wartungsabläufe stärker zusammenspielen sollen. Für die Automatisierungstechnik entsteht damit ein Ansatz, bei dem Informationen aus Anlagen, Gebäuden, Sensorik und Instandhaltung nicht nur visualisiert, sondern für konkrete Entscheidungen im Betrieb nutzbar gemacht werden. Autodesk stellte zudem neue Funktionen rund um Autodesk Tandem, FlexSim und MaintainX vor.

Tandem dient als Operations-Plattform für digitale Zwillinge. Die Lösung führt Räume, Systeme, Assets, Prozesse und Betriebsdaten in einem gemeinsamen Modell zusammen. Damit sollen Teams nicht nur sehen, welche Anlage wo steht, sondern auch, womit sie verbunden ist, wie sie sich verhält und welche Ereignisse in ihrer Historie liegen. Autodesk Assistant soll zusätzlich helfen, Sensordaten mit den passenden Assets in Tandem zu verknüpfen.

Mit der neuen Integration von FlexSim will Autodesk Prozesssimulationen enger an reale Betriebsdaten koppeln. Teams sollen Änderungen an Abläufen, Kapazitäten oder Layouts digital prüfen können, bevor sie in der Anlage umgesetzt werden.

MaintainX, inzwischen Teil von Autodesk, ergänzt Autodesk Operations Solutions die Ausführungsebene. In einem auf der AU gezeigten Szenario kann Tandem erkennen, dass ein Asset außerhalb seines normalen Betriebsbereichs arbeitet, und daraus einen Wartungsworkflow in MaintainX anstoßen, bevor die Anlage ausfällt. Ein Instandhaltungsleiter priorisiert die Aufgabe und weist sie zu. Der Techniker erhält Zugriff auf Betriebsdaten, Servicehistorie und Herstellerdokumentation, um die Ursache einzugrenzen und die Reparatur durchzuführen. Nach Abschluss wird der Vorgang Teil der Asset-Historie.