Es gibt weltweit weit über 50 Hersteller von kollaborativen Robotern (Cobots), aber nur eine Handvoll dieser Unternehmen haben bisher Cobots in einer ernstzunehmenden Größenordnung verkauft. Zehntausende von Cobots wurden insgesamt bis 2019 auf den Markt gebracht, mit einem Gesamtvolumen von 500Mio.US$. In seiner aktuellen Umfrage zum Einsatz kollaborativer Roboter in der Industrie sieht das Marktforschungsunternehmen dabei Universal Robots (UR) als klaren Vorreiter, insbesondere bei der Implementierung. Die Studie analysierte und bewertete insgesamt zwölf Hersteller von kollaborativen Robotern – ABB, Aubo Robotics, Automata, Doosan Robotics, Fanuc, Franka Emika, Kuka, Precise Automation, Productive Robotics, Techman Robot, UR und Yaskawa Motoman – unter Verwendung des Innovations-/Implementierungskriterien-Frameworks von ABI Research. Diese Bewertung umfasste die Aspekte Nutzlast, Software, Ergonomie und Mensch/Maschine-Interaktion sowie Experimentieren und Sicherheit. Die Kriterien konzentrierten sich auf verkaufte Einheiten und Umsatz, Kosten und ROI, Partnerschaften, Mehrwertdienste sowie die Mitarbeiteranzahl. Mit 37.000 verkauften Robotern führt UR, gefolgt vom taiwanesischen Anbieter Techman mit 10.000 und dem in Korea ansässigen Doosan mit über 2.000. Precise Automation, das eine Direktantriebslösung zur Entwicklung schnellerer kollaborativer Roboter einsetzt, wurde als innovativster der zwölf Anbieter bezeichnet und schlug sich nur knapp gegen UR durch, die aufgrund ihres deutlichen Vorsprungs bei der Implementierung den ersten Platz belegten.
Weltweite Implementierung von Cobots
ABI research
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