Technologische Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien führen derzeit zu einem tiefgreifenden Wandel der industriellen Produktion. Zudem spielen ökologische und soziale Fragen eine zunehmende Rolle. Die Vernetzung technischer Systeme in Echtzeit und die hieraus resultierende Verschmelzung der realen und virtuellen Welt stellen wesentliche Merkmale dar. Das Forschungsprojekt ‚Zukunftslabor Produktion‘ hat eine neue Modellierungsmethode entwickelt, mit der solche Anlagen effizienter gesteuert, Fehlerquellen minimiert und Modernisierungen kostengünstiger umgesetzt werden können. So lassen sich vorhandene Maschinenparks besser nutzen, Investitionen gezielter planen und Produktionsprozesse anpassungsfähiger gestalten.
Zentraler Aspekt ist die Vorstellung einer durchgängigen digitalen Prozesskette. Hiermit verbundene Themen umfassen die Vernetzung von Systemen in der Produktion, die Modellierung von Produktionsprozessen und Prozessketten sowie innovative Ansätze zu deren Optimierung. Auch stellen sich Fragen zur Bewertung verschiedener Digitalisierungsansätze, der Technikfolgenabschätzung für den Arbeitsplatz der Zukunft sowie zu Potenzialen für Ressourceneffizienz.





















