
Mit dem neu strukturierten Bereich Industrial Energy und der Co-Location-Veranstaltung Europe Energy Week bündelt die Hannover Messe (5. bis 8. April 2027) die gesamte Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft – von der Erzeugung bis zur werksinternen Nutzung. Die räumliche Nähe zu den Ausstellungsbereichen Automatisierung, digitale Lösungen sowie Antriebs- und Fluidtechnik soll dabei branchenübergreifende Synergien schaffen. Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine räumliche und inhaltliche Bündelung im Norden des Messegeländes in Hannover, direkt am Haupteingang Nord. Ab 2027 bilden die Hallen 19, 20, 21, 22 und 23 ein verbundenes, hocheffizientes Ökosystem, das Besucher mit konkretem Investitions- und Transformationsbedarf ohne Umwege zu den passenden Lösungsanbietern führt.
„Diese Neukonzeption schafft einen weltweit einzigartigen Synergieeffekt: Erstmals treffen die Erzeuger und Verteiler von Energie im direkten Umfeld auf die größten industriellen Abnehmer“, erklärt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe. „Dieses Kollektiv verkürzt Entscheidungsprozesse, beschleunigt Investitionen in kritische Infrastrukturen und liefert Antworten auf die drängendsten Fragen der Energiewende.“
Der Bereich gliedert sich in vier Themencluster. Bei den Factory Grids dreht sich alles um eine stabile und sichere elektrische Energieversorgung für industrielle Standorte. Im Cluster Energy Management liegt der Fokus auf Effizienz, Steuerung und Energie als Produktionsfaktor. Im Cluster On-Site Energy & Storage präsentieren Aussteller integrierte Konzepte für die Eigenerzeugung und Sektorkopplung direkt auf dem Werksgelände. Im Cluster Hydrogen + Fuel Cells Europe sind Anbieter von Wasserstofftechnologien, Brennstoffzellen und synthetischen Energieträgern für industrielle Anwendungen vertreten.


















