
Mit einem Umsatzwachstum von über 20% im ersten Halbjahr 2026 hat sich die Geschäftslage von Phoenix Contact positiv entwickelt. Dies resultiere insbesondere auch aus der dynamischen Entwicklung in den internationalen Märkten. Deutlichen Zuwachs gab es auf dem US-amerikanischen Markt. Auch China und weitere internationale Regionen tragen maßgeblich zum Wachstum bei. „Mit dem Ausbau unserer regionalen Wertschöpfungstiefe sind wir jetzt näher an unseren Kunden und das wirkt sich aktuell bereits aus“, so COO Ulrich Leidecker (Bild). „Wir erleben eine Welt, in der geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren durch Zölle und stärker regional geprägte Wirtschaftsstrukturen zu neuen Herausforderungen und Konstanten geworden sind“, ergänzt Leidecker. „Das heißt auch, dass wir als Unternehmen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage heute gefordert sind, die Entwicklungen genau zu analysieren, um beschleunigungsfähig und zugleich bremsbereit zu sein“. KI-unterstützte SPS-Programmierung eröffnet neue Möglichkeiten. Über das Model Context Protocol (MCP) greifen Sprachmodelle direkt auf SPS-Projekte zu. So kann SPS-Code im Entwicklungsalltag automatisiert erstellt, analysiert und dokumentiert werden. ‣ weiterlesen
KI: Schneller zum SPS-Code
Auch mit der zunehmenden Internationalisierung bleibe Deutschland für Phoenix Contact der zentrale Industriestandort der Unternehmensgruppe. Die im Bau befindliche Logistikerweiterung zum bestehenden Logistikgebäude in Blomberg zeige ein klares Bekenntnis. Mit den erweiterten Logistikkapazitäten möchte das Unternehmen seine internationale Direktbelieferung aus Blomberg stärken. „Damit wir als deutsches Industrieunternehmen auch dauerhaft im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben können, braucht es dringend politisches Handeln“, bestätigt Leidecker die Forderungen an die Politik. Dazu zählen weniger Bürokratie, eine schnellere Digitalisierung, niedrigere Energiekosten, um wettbewerbsfähiger zu werden, sowie eine moderne Infrastruktur. „Dies unterstützt auch die produzierende Industrie vor Ort in Deutschland und Europa, erfolgreich zu sein,“ so Leidecker weiter. Git, CI/CD-Pipelines, automatisierte Builds, Code-Reviews im Team: in der Softwareentwicklung seit Jahren Standard, in der SPS-Programmierung bisher kaum umsetzbar. ‣ weiterlesen
SPS-Entwicklung trifft DevOps: Wie CODESYS 4 IT-Methoden in die Automatisierung bringt
Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung, der positiven Entwicklung der internationalen Marktposition und definierter Zukunftsfelder sieht Phoenix Contact gute Entwicklungsperspektiven für die kommenden Jahre. „Die Welt investiert massiv in die Elektrifizierung ihrer Energie- und Produktionssysteme. Diese Entwicklungen eröffnen Wachstumschancen. Und genau in diesen Zukunftsfeldern ist Phoenix Contact gut positioniert“, so Leidecker abschließend.














