Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr preisbereinigt in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld und trotz der Produktions- und Absatzstörungen bei den Pkw-Herstellern solide um 1,5% gewachsen, nach +2,2% im Jahr 2017. Die Impulse kamen rechnerisch ausschließlich von der Binnenwirtschaft. Die Ausfuhren nahmen angesichts der geringeren Dynamik der Weltwirtschaft langsamer zu als im Vorjahr und auch weniger als die von der starken Binnenwirtschaft nachgefragten Einfuhren. Für die Weltkonjunktur zeichnet sich eine Verlangsamung ihrer Dynamik ab. So startete die industrielle Erzeugung nur schwach ins 4. Quartal 2018. Der Welthandel entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gedämpft. Auch der Ifo-Index zum Weltwirtschaftsklima gab für das 4. Quartal 2018 eine verhaltene Stimmung wieder. Die Exporte nahmen im November 2018 saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,6% ab. Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September sind die Ausfuhren nominal leicht gestiegen (+0,9%). Bei der Produktion im produzierenden Gewerbe ist es im November zu einer weiteren Abschwächung gekommen, wozu auch Brückentage mit beigetragen haben. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe verringerten sich im November um 1% und im Zweimonatsvergleich um 0,3%.
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2018
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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