

Neue CPU-Generation mit Security-by-Design
Mit den CPUs CP 401 und CP 511 erweitert Sigmatek sein modulares S-Dias-System. Die neue Generation kombiniert höhere Rechenleistung mit einem Security-by-Design-Ansatz. Hardwarebasierte Sicherheitsfunktionen und aktuelle Prozessortechnologie sollen dabei helfen, steigende Cybersecurity-Anforderungen im Maschinenbau zu erfüllen. Die kompakte CP 401 richtet sich an Anwendungen mit moderatem Leistungsbedarf. Sie verfügt über einen Dual-Core-Prozessor mit zweimal 800MHz, 512MB LPDDR4-Arbeitsspeicher sowie Schnittstellen für Ethernet, CAN und USB 2.0 Typ C. Für anspruchsvollere Steuerungsaufgaben steht die CP 511 mit zweimal 1,2GHz und 1GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Neben zwei Ethernet-Anschlüssen bietet sie Schnittstellen für Varan, Ethercat und CAN, zwei USB-C-Anschlüsse sowie eine integrierte Echtzeituhr. Beide CPUs sind für die Hutschienenmontage ausgelegt.

Präzisere Navigation und 3D-Hinderniserkennung
Für fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR) hat Sigmatek die Echtzeit-Verortungssoftware SlamLoc erweitert. Durch Sensorfusion lassen sich Daten mehrerer Laserscanner in einer gemeinsamen Umgebungskarte zusammenführen. Das verbessert die Grundlage für die Navigation in komplexen und dynamischen Produktionsumgebungen. Eine neue lokale Karte, die sogenannte MiniMap, erfasst auf Abruf die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs einschließlich vorhandener Hindernisse. Auf dieser Basis können alternative Fahrwege berechnet werden, um Unterbrechungen im Transportablauf zu vermeiden. Erweiterte Diagnosefunktionen ermöglichen zudem die Analyse von Navigationsproblemen, auch ohne dass das betreffende Fahrzeug physisch verfügbar sein muss.
Ergänzend bietet Sigmatek mit AGV Automation Visionary 3D eine dreidimensionale Streckenüberwachung. In Verbindung mit bis zu zwei Visionary-T-Mini-Kameras von Sick erkennt das System auch Hindernisse, die von klassischen 2D-Laserscannern nur schwer erfasst werden, etwa kleine Gegenstände, Abstufungen oder Gabelstaplergabeln.
KI-Assistent unterstützt das Engineering
Mit dem Assistant erweitert Sigmatek seine Engineering-Plattform Lasal um eine KI-basierte Wissensplattform. Der Assistent ist direkt in Lasal integriert und zusätzlich über den Browser zugänglich. Er greift auf unternehmensspezifische Hardware- und Softwaredokumentationen sowie Bibliotheken mit Klassen und Funktionen zu. Technologische Grundlage ist Agentic RAG (Retrieval-Augmented Generation). Dabei werden relevante Informationen aus einer Wissensdatenbank abgerufen und mithilfe eines Large Language Models zu Antworten aufbereitet. Kann das System eine Frage nicht zuverlässig beantworten, weist es darauf hin, statt unbelegte Informationen auszugeben. Die Kommunikation erfolgt in der Sprache der jeweiligen Anfrage. Damit soll der Assistant insbesondere die Informationssuche im Engineering vereinfachen und Entwicklungsabläufe beschleunigen.

















