
Die Finder Opta-Relais setzen auf einen leistungsstarken Dual-Core Cortex M7+M4-Prozessor, der auch anspruchsvolle Aufgaben zuverlässig in Echtzeit bewältigt. Standardmäßig stehen acht frei konfigurierbare Eingänge (digital oder analog, 0…10V) und vier Relaisausgänge (10A) zur Verfügung. Die Geräte werden mit 12 bis 24VDC versorgt und bieten je nach Ausführung zahlreiche Schnittstellen wie Ethernet, USB-C, RS485 sowie – bei der Advanced-Version – WLAN und Bluetooth. So lassen sich Opta-Relais nahtlos in unterschiedlichste industrielle Umgebungen integrieren.
Die drei Varianten – Lite, Plus und Advanced – sind gezielt auf verschiedene Automatisierungsanforderungen zugeschnitten. Während Lite für Standardaufgaben konzipiert ist, bietet Plus zusätzliche serielle Kommunikation und Advanced viel Konnektivität für anspruchsvolle IIoT-Anwendungen.
Maßgeschneiderte Skalierung für jede Anwendung

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal der Opta-Serie sind die neuen Erweiterungsmodule, die eine bislang unerreichte Skalierbarkeit ermöglichen. Bis zu fünf Module können an jedes Opta-Gerät angeschlossen werden, sodass die Zahl der digitalen Eingänge auf bis zu 80 und die der Ausgänge auf bis zu 40 steigt. Für analoge Signale stehen bis zu 30 Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Die Erweiterungsmodule sind als EMR- und SSR-Versionen sowie als analoge Module erhältlich. Da an das analoge Modul auch Thermoelemente angeschlossen werden können, ist die Einbindung von einer Temperaturüberwachung und -regelung besonders einfach.
Die Anbindung erfolgt über eine interne Schnittstelle (AUX-Port), die eine schnelle und sichere Erweiterung ermöglicht. Ingenieure können so exakt die Ein- und Ausgangskonfiguration wählen, die ihre Applikation erfordert – von der kompakten Maschinensteuerung bis hin zu komplexen, verteilten Anlagen. Dirk Rauscher, Direktor Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung bei Finder, betont: „Durch die Erweiterungsmodule können pro Opta Gerät mehr Eingänge genutzt werden, was eine effiziente Automatisierung ermöglicht.“ Insgesamt stehen bis zu 80 digitale Eingänge und bis zu 40 Ausgänge zur Verfügung, womit sich Opta auch für anspruchsvolle Aufgaben der modernen Industrieautomation eignet.
Bewährte Offenheit, jetzt auch mit Codesys
Die Opta-Serie setzt bei der Programmierung auf Offenheit und Benutzerfreundlichkeit. Anwender können auf zwei eta-blierte Umgebungen zurückgreifen. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Arduino IDE / Arduino PLC IDE eignet sich besonders für Entwickler mit Open-Source-Affinität oder für schnelle Prototypenentwicklung. Die große Arduino-Community, über 4.000 Bibliotheken und zahlreiche Beispielprojekte bieten einen schnellen Einstieg und vielfältige Unterstützung – auch für komplexe Aufgaben wie Machine-Learning-Anwendungen oder vorausschauende Wartung.

modernen Industrieautomation zugeschnitten ist. Dirk Rauscher, Finder GmbH
– Bild: Finder GmbH
Seit kurzem lassen sich Opta-Geräte auch in der industriellen Standardumgebung Codesys programmieren. Unterstützt werden alle fünf IEC61131-3-Sprachen (KOP, FUP, AWL, ST, AS). Damit spricht Opta gezielt professionelle SPS-Programmierer an, die von der gewohnten Entwicklungsumgebung und umfangreichen Bibliotheken profitieren. Die Codesys-Versionen sind kompatibel mit bestehenden Codesys-Projekten und erlaubt eine schnelle Migration sowie Integration in bestehende Anlagenstrukturen. Rauscher hebt hervor: „Damit spricht Finder sowohl Entwickler im Maker-Umfeld als auch erfahrene SPS-Programmierer an – ein signifikanter Vorteil für OEMs und Systemintegratoren, die auf Investitionssicherheit und Wiederverwendbarkeit ihrer Programmierstandards achten.“
Zukunftssichere Vernetzung
Für den Einsatz im industriellen IoT legt Finder besonderen Wert auf Sicherheit. Ein integrierter Sicherheitschip (ATECC608B von Microchip) sorgt für eine 128-Bit-Verschlüsselung und schützt die Datenübertragung von der Hardware bis zur Cloud gemäß dem X.509-Standard. OTA-Firmware-Updates ermöglichen eine einfache Wartung und Aktualisierung der Geräte im Feld. Die Fernüberwachung von Opta ist in Echtzeit über intuitive Arduino IoT möglich.
Für Ingenieure und Techniker im Maschinen- und Anlagenbau bietet Opta zahlreiche Vorteile: Die modulare Erweiterbarkeit erlaubt eine passgenaue Skalierung der Steuerungslösung. Die offene Programmierbarkeit – insbesondere durch Codesys – erleichtert die Integration in bestehende Automatisierungslandschaften. Die hohe Konnektivität, die industrielle Robustheit und die sichere Datenübertragung bis in die Cloud machen Opta zur richtigen Wahl für moderne, vernetzte Anwendungen. Baumer präsentiert den ersten Ultraschallsensor in Kompaktgröße, der die Marke von 3 Metern Reichweite knackt. ‣ weiterlesen
Sensor mit 3 Metern Reichweite
Fazit
„Die Opta-Serie ist eine intelligente, offene und hochgradig skalierbare Steuerungslösung, die sich gleichermaßen für neue sowie für Retrofit-Anwendungen eignet. Sie erfüllt die steigenden Anforderungen an Konnektivität, Modularität und IT-Sicherheit im industriellen Umfeld – und positioniert sich damit als moderne Alternative zu klassischen Kleinsteuerungen und SPS-Systemen“, unterstreicht Rauscher.
Versions:
Die drei Varianten von Opta – Lite, Plus und Advanced – sind auf verschiedene Automatisierungsanforderungen zugeschnitten.
Erweiterungsmodule:
Bis zu fünf Module können an jedes Opta-Gerät angeschlossen werden, sodass die Zahl der digitalen Eingänge auf bis zu 80 und die der Ausgänge auf bis zu 40 steigt.



















