
In Leitwarten, Produktionsstätten und Laboren laufen zahlreiche Systeme parallel – von Prozessleitsystemen (DCS) über MES- bis hin zu ERP- oder Labor-Informationssystemen. Für Bediener bedeutet das, Informationen aus verschiedenen Quellen gleichzeitig im Blick behalten zu müssen, und das oft über mehrere Monitore verteilt. Damit diese komplexe Umgebung zuverlässig funktioniert, ist die eingesetzte Hardware von zentraler Bedeutung. Ein Ausfall kann nicht nur den Betrieb in der Leitwarte erheblich stören, sondern auch die Effizienz der gesamten Anlage beeinträchtigen.

Warum Thin Clients an Bedeutung gewinnen
Während in Büros oft PCs oder Workstations eingesetzt werden, haben sich in der Industrie Thin Clients etabliert. Diese kompakten Endgeräte führen Anwendungen nicht lokal aus, sondern greifen über Remote-Protokolle wie RDP oder VNC auf zentrale Server oder virtuelle Maschinen zu. Das bietet entscheidende Vorteile:
- Zentrale Verwaltung: Software, Updates und Sicherheitsrichtlinien werden serverseitig gepflegt und aktualisiert.
- Hohe Datensicherheit: Sensible Produktions- und Prozessinformationen bleiben auf den Servern und sind besser geschützt.
- Wartungsarm: Lüfterlose Konstruktionen reduzieren Ausfallrisiken und Instandhaltungsaufwand.
- Einfache Austauschbarkeit: Fällt ein Thin Client aus, kann er schnell ersetzt werden, ohne Datenverlust.
Gerade in Leitwarten oder Laborumgebungen, wo eine Vielzahl von Anwendungen gleichzeitig sichtbar und bedienbar sein muss, erweist sich dieses Konzept als besonders vorteilhaft. Bediener haben jederzeit Zugriff auf die relevanten Systeme, während die IT- und OT-Abteilungen von zentraler Administration, langen Lebenszyklen und geringem Wartungsaufwand profitieren. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein

Anforderungen an Hardware im 24/7-Betrieb
Damit Thin Clients in diesen Szenarien langfristig zuverlässig arbeiten, müssen sie speziellen Anforderungen genügen. Neben einem stabilen Dauerbetrieb rund um die Uhr sind eine robuste Bauweise, ein erweiterter Temperaturbereich, redundante Netzwerkschnittstellen und flexible Montagemöglichkeiten von entscheidender Bedeutung. Hinzu kommt eine garantierte Langzeitverfügbarkeit, die Investitionen langfristig absichert. Mit den Box Thin Clients BTC22 und BTC24 von Pepperl+Fuchs stehen zwei kompakte Geräte zur Verfügung, die genau auf diese Rahmenbedingungen zugeschnitten sind. Baumer präsentiert den ersten Ultraschallsensor in Kompaktgröße, der die Marke von 3 Metern Reichweite knackt. ‣ weiterlesen
Sensor mit 3 Metern Reichweite
Robust, lüfterlos und auf Dauer zuverlässig
Beide Geräte setzen auf lüfterlose Konstruktionen mit passiver Kühlung. Verschleißquellen werden so eliminiert, Ausfallrisiken reduziert. Sie sind staubgeschützt (IP4x), widerstandsfähig gegenüber Vibrationen und Schockbelastungen und für einen Temperaturbereich von 0 bis +55°C (optional -20 bis +60°C) ausgelegt. Drei Gigabit-Ethernet-Ports ermöglichen redundante Verbindungen oder den Aufbau zusätzlicher Netzwerke. Kabelsicherungen verhindern unbeabsichtigtes Lösen.



















