Zuverlässige Box Thin Clients für Leitwarte und Produktion

 Industrielle Box Thin Clients eignen sich für Leitwarten, Produktionsstätten und Labore.
Industrielle Box Thin Clients eignen sich für Leitwarten, Produktionsstätten und Labore.Bild: Pepperl+Fuchs SE

In Leitwarten, Produktionsstätten und Laboren laufen zahlreiche Systeme parallel – von Prozessleitsystemen (DCS) über MES- bis hin zu ERP- oder Labor-Informationssystemen. Für Bediener bedeutet das, Informationen aus verschiedenen Quellen gleichzeitig im Blick behalten zu müssen, und das oft über mehrere Monitore verteilt. Damit diese komplexe Umgebung zuverlässig funktioniert, ist die eingesetzte Hardware von zentraler Bedeutung. Ein Ausfall kann nicht nur den Betrieb in der Leitwarte erheblich stören, sondern auch die Effizienz der gesamten Anlage beeinträchtigen.

 Die Box Thin Clients BTC22 und BTC24 von Pepperl+Fuchs sind kompakt, robust und auf den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.
Die Box Thin Clients BTC22 und BTC24 von Pepperl+Fuchs sind kompakt, robust und auf den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.Bild: Pepperl+Fuchs SE

Warum Thin Clients an Bedeutung gewinnen

Während in Büros oft PCs oder Workstations eingesetzt werden, haben sich in der Industrie Thin Clients etabliert. Diese kompakten Endgeräte führen Anwendungen nicht lokal aus, sondern greifen über Remote-Protokolle wie RDP oder VNC auf zentrale Server oder virtuelle Maschinen zu. Das bietet entscheidende Vorteile:

  • Zentrale Verwaltung: Software, Updates und Sicherheitsrichtlinien werden serverseitig gepflegt und aktualisiert.
  • Hohe Datensicherheit: Sensible Produktions- und Prozessinformationen bleiben auf den Servern und sind besser geschützt.
  • Wartungsarm: Lüfterlose Konstruktionen reduzieren Ausfallrisiken und Instandhaltungsaufwand.
  • Einfache Austauschbarkeit: Fällt ein Thin Client aus, kann er schnell ersetzt werden, ohne Datenverlust.

Gerade in Leitwarten oder Laborumgebungen, wo eine Vielzahl von Anwendungen gleichzeitig sichtbar und bedienbar sein muss, erweist sich dieses Konzept als besonders vorteilhaft. Bediener haben jederzeit Zugriff auf die relevanten Systeme, während die IT- und OT-Abteilungen von zentraler Administration, langen Lebenszyklen und geringem Wartungsaufwand profitieren.

 Die BTCs verfügen über drei Gigabit-Ethernet-Ports für redundante Verbindungen zu relevanten Systemen.
Die BTCs verfügen über drei Gigabit-Ethernet-Ports für redundante Verbindungen zu relevanten Systemen.Bild: Pepperl+Fuchs SE

Anforderungen an Hardware im 24/7-Betrieb

Damit Thin Clients in diesen Szenarien langfristig zuverlässig arbeiten, müssen sie speziellen Anforderungen genügen. Neben einem stabilen Dauerbetrieb rund um die Uhr sind eine robuste Bauweise, ein erweiterter Temperaturbereich, redundante Netzwerkschnittstellen und flexible Montagemöglichkeiten von entscheidender Bedeutung. Hinzu kommt eine garantierte Langzeitverfügbarkeit, die Investitionen langfristig absichert. Mit den Box Thin Clients BTC22 und BTC24 von Pepperl+Fuchs stehen zwei kompakte Geräte zur Verfügung, die genau auf diese Rahmenbedingungen zugeschnitten sind.

Robust, lüfterlos und auf Dauer zuverlässig

Beide Geräte setzen auf lüfterlose Konstruktionen mit passiver Kühlung. Verschleißquellen werden so eliminiert, Ausfallrisiken reduziert. Sie sind staubgeschützt (IP4x), widerstandsfähig gegenüber Vibrationen und Schockbelastungen und für einen Temperaturbereich von 0 bis +55°C (optional -20 bis +60°C) ausgelegt. Drei Gigabit-Ethernet-Ports ermöglichen redundante Verbindungen oder den Aufbau zusätzlicher Netzwerke. Kabelsicherungen verhindern unbeabsichtigtes Lösen.

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