Die Vorteile des Cabinet Wiring Robot auf einen Blick:

  • Effizientere Schaltschrankverdrahtung
  • Reduzierung des manuellen Arbeitsaufwands durch vollautomatische Leitervorbereitung und einseitige Verdrahtung
  • Zeit- und Kostenersparnisse sowie Entgegenwirken von Fachkräftemangel
  • Hersteller- und anschlusstechnologie-unabhängige Komponentenverdrahtung
  • Einfache Integration – kein 3D-CAE-Engineering erforderlich
  • Unterstützung von feindrähtigen Leitern mit Aderendhülsen mit einem Querschnitt von 0,5 bis 2,5mm2
  • Gleichbleibende, qualitativ hochwertige Arbeit
  • Schnelle Investitionsrentabilität

Effizient verdrahten in verschiedenen Anwendungsbereichen

Ein Einsatzbereich für den Cabinet Wiring Robot ist der Bau von Verteilerschränken, da viele Komponenten mit dem Reiheneinbauformat gemäß DIN43880 ein ähnliches Erscheinungsbild besitzen und Störkonturen durch nebenliegende Komponenten mit höherem Aufbau damit weitestgehend ausgeschlossen sind. Auch die offene Bauweise der Gestelle, die rückseitige Kabelführung und der eher luftige Aufbau bieten viel Freiraum für eine automatisierte Teilverdrahtung – und gleichzeitig gute Bedingungen für die nachgelagerte Kabelführung und Verdrahtung der zweiten Seite. Mit der vom Roboter vorgegebenen Verdrahtungsfläche von bis zu 750mm in der Breite sind bis zu drei Felder in der Verteilung abgedeckt.

Auch für eine Montageplatte im Schaltschrank, ist ein Verdrahtungsraum von 1.800x750mm oft ausreichend; zumal die Montageplatte hier üblicherweise mit links und rechts durchgängig vertikalen Kabelkanälen bestückt ist. Somit kann der Cabinet Wiring Robot auch effizient eingesetzt werden, selbst wenn sein Betätigungsraum durch die Vielzahl an Komponenten sowie die oftmals bereits vormontierten Kabelkanäle etwas eingeschränkt ist. Eine Änderung der Bearbeitungsreihenfolge, also das Aufbringen der Kabelkanäle nach der einseitigen Verdrahtung, würde den Roboter in der Ausführung seiner Tätigkeiten unterstützen. Noch einfacher ist es aber, wenn im Rahmen der Vorkommissionierung erst die Hutschienen bestückt und dann über einen Schienenwagen, in dem die bestückten Schienen mit einem Schnellspanner fixiert sind, dem Roboter zugeführt werden. Dieser kann dann die einseitige Verdrahtung durchführen, woraufhin die Schienen an ihren Bestimmungsort im Schaltschrank gebracht werden. Gerade im Serienmaschinenbau ist dieses Vorgehen erfolgversprechend, da man die Schienenwagen entweder mit einem Set je Schaltschrank oder mit stets den gleichen Schienen für einen bestimmten Ort im Schaltschrank bestücken und daraufhin verdrahten kann. Das Vorhalten mehrerer Wagen – ganz gleich, ob für die Schiene oder die Montageplatte – sorgt für einen effizienten Ablauf.

Fazit

Die (Teil-) Automatisierung von Prozessschritten im Schaltschrankbau, beispielsweise durch den Einsatz von Automatisierungsanlagen in der Verdrahtung wie den Wago Cabinet Wiring Robot, verändert zwar die Arbeitsweise, bewirkt aber keine grundsätzliche Transformation, der Mensch bleibt jedoch weiterhin unverzichtbar. Dank seiner besonderen Fähigkeiten, wie seinem Fingerspitzengefühl und seinem Fachwissen, kann er dadurch jedoch neue, höher qualifizierte Aufgaben wie die Überwachung, die Koordinierung oder die Steuerung übernehmen.

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