
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Februar gegenüber Januar saison- und kalenderbereinigt um 1,0% gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 7,5%.
Der Anstieg des Auftragsbestands im Februar ist wesentlich auf die Entwicklungen in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt +3,8% zum Vormonat) und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +0,9%) zurückzuführen. Auch der Anstieg in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+2,0%) wirkte positiv auf das Gesamtergebnis.
Die offenen Aufträge aus dem Inland stiegen im Februar gegenüber Januar um 0,7%, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland stieg um 1,1%. Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt Kosten – für innovative Lösungen und nachhaltige Produktionsprozesse. ‣ weiterlesen
Vorsprung im Packaging
Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand zum Vormonat Januar um 1,2%. Im Bereich der Vorleistungsgüter fiel der Auftragsbestand um 0,2% und bei den Herstellern von Konsumgütern stieg der Auftragsbestand um 2,4%. Zum Anstieg bei den Herstellern von Konsumgütern trug ein Großauftrag im Bereich Herstellung von technischen Textilien bei.
Reichweite des Auftragsbestands auf 8,6 Monate gestiegen
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Februar auf 8,6 Monate (Januar: 8,3 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg sie auf 12,0 Monate (Januar: 11,5 Monate) und bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb die Reichweite unverändert bei 4,5 Monaten. Bei den Herstellern von Konsumgütern stieg die Reichweite auf 3,8 Monate (Januar: 3,6 Monate).
Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.















