Seit Jahrzehnten zählt Südkorea als aufstrebende Industrienation vor allem im Hochtechnologiesektor weltweit zu den wichtigsten Zukunftsmärkten. Er gilt als hart umkämpft. Dennoch bietet das Land großes wirtschaftliches Potenzial. Dies haben auch die deutschen Hersteller von präzisen und leistungsfähigen Werkzeugmaschinen längst erkannt und wollen künftig ihre Geschäfte in Südkorea weiter intensivieren. Nach einer gelungenen Erstveranstaltung 2012 stellten in diesem Jahr 23 deutsche Hersteller von Werkzeugmaschinen ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen anlässlich des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)-Technologiesymposiums am 17. und 18. März in Seoul vor. 270 südkoreanische Unternehmensvertreter folgten der Einladung des VDW. Sie kamen vorrangig aus der Automobilindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau und der metallverarbeitenden Industrie. Von deutscher Seite waren die Firmen Alzmetall, DMG Mori Seiki, FFG-Werke, Grob-Werke, Heckert, Heller, Hermle, Index-Werke, Kapp Gruppe, Leistritz, MAG IAS, Mauser-Werke, Open-Mind, Peiseler, Profiroll, Samag, Schütte, Siemens, Schwäbische Werkzeugmaschinen, Trumpf, United Grinding Group, Waldrich Coburg und Weisser mit von der Partie. Carl Martin Welcker, stellvertretender Vorsitzender des VDW und geschäftsführender Gesellschafter der Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG, Köln, eröffnete das Symposium. \“Die deutschen Maschinenbauer blicken auf eine lange Tradition der Handelsbeziehungen mit Südkorea zurück. Dabei ist es neben der Qualität und den fortschrittlichen Technologielösungen vor allem das breite Spektrum an Spezialmaschinen, mit denen wir als deutsche Lieferanten im harten Wettbewerb vor Ort auch in Zukunft sehr gut bestehen können\“, sagte er in seiner Begrüßung. \“Binnen kürzester Zeit war die Veranstaltung komplett ausgebucht\“, bestätigte Klaus-Peter Kuhnmünch, beim VDW verantwortlich für die Organisation der Symposien, den hohen Stellenwert des südkoreanischen Marktes für die deutschen Hersteller.
VDW nimmt Südkorea ins Visier
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