Sensor-Technik Wiedemann (STW) ergänzt sein Produktportfolio um die interACT-V-Displayfamilie vor. Mit Unterstützung sicherheitsgerichteter Anwendungen nach SIL2, in verschiedenen Größen und verfügbar mit einer ausgeklügelten Toolchain zur graphischen Programmierung, bietet die neue HMI-Generation dem Anwender skalierbare Funktionalität. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit Display-Hersteller Erni entstanden, der schon seit Jahren sicherheitsgerichtete Displays in der Bahntechnik anbietet. Vorgestellt wurden die Varianten VSX-7W mit 7\“-Diagonale (15:9), VSX-8W mit 8\“-Diagonale (15:9), VSX-10W mit 10\“-Diagonale (15:9) und VSX-12 mit 12\“-Diagonale (4:3). Die interACT-Displays weisen hohe Haltbarkeit des Gehäuses, Beständigkeit der Elektronik gegen elektromagnetische Einflüsse und einen Touchscreen, der in GFG (Glas-Film-Glas)-Technik ausgeführt ist, auf. Diese Eigenschaften verbinden die Vorteile resistiver Touchscreens mit SIL2. Der Touchscreen ermöglicht die Nutzbarkeit trotz Handschuhen oder feuchten Fingern. Die MTTF der Displays liegt bei 100.000 Stunden. Für den Einsatz im Außenbereich ist die Lichtstärke von 1000cd/m² wichtig, welche auch eine gute Lesbarkeit bei Sonnenlicht garantiert. Zudem werden für flexiblen Einbau in der Fahrerkabine die Varianten Panel-Mount und Vesa-Mount unterstützt.á Alle Mitglieder der neuen Display-Familie VSX basieren auf der gleichen Cortex-A9-DualCore-Prozessorarchitektur und sind alle mit dem Entwicklungs- und Support-Tool DevKit programmierbar. Zusammen mit unterschiedlichen Display-Größen und Bedienvarianten sorgt das für einfache Skalierbarkeit innerhalb der Familie und eine Wiederverwendbarkeit von Software. DevKit bietet über 35 vorgefertigte Widgets, von denen die Mehrheit SIL2-Unterstützung beinhaltet. Zudem ist eine große Anzahl von Kommunikationsprotokollen Bestandteil von DevKit. Mit dem STW-Standard Kefex lassen sich u.a. die ESX-Steuerungen konfigurieren oder updaten. Physikalisch stehen in den VSX-Displays u.a. Ethernet-, CAN- und analoge Videoschnittstellen zur Verfügung. Über Einsteck-Boards kann die Funktionalität erweitert werden. DevKit kann somit sowohl für die graphische Gestaltung, als auch für die Implementierung von Kommunikations- und Steuerungsaufgaben genutzt werden. Zusätzlich kann das graphische Design auch auf iOS- oder Android-Plattformen nahtlos übertragen werden.
Intelligente Displays für mobile Maschinen
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