Als Beschaffungsmarkt verliert Westeuropa bei rot-weiß-roten Unternehmen zunehmend an Attraktivität. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie, die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BMÖ) vor kurzem durchführte. Ihren Beliebtheitsgrad bei den Einkäufern erheblich steigern konnten in den letzten Jahren hingegen China, Indien, Russland, Südostasien sowie das Baltikum. Die großen Verlierer dieser Umorientierung sind vor allem traditionelle Handelspartner wie Deutschland, Italien, die Schweiz oder die Benelux-Länder, die Staaten der ersten Ost-Öffnungswelle und sogar Österreich selbst. Knapp drei Viertel (74%) der befragten Beschaffungsexperten aus Industrie, Handel und Gewerbe gehen davon aus, dass die Einkaufsaktivitäten ihres Unternehmens im asiatischen Raum weiter zunehmen werden.
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