Die Sicherheits-Laserscanner sind flexible Schutzgeräte und vielseitig einsetzbar. Ob mobil oder stationär, Flächenüberwachung oder Erfassung der Umgebungskontur, horizontal oder vertikal, die Geräte bieten immer einen umfassenden sowie effizienten Personenschutz. Die Sicherheits-Laserscanner können auf verschiedene Art und Weise die Sicherheitsaufgaben übernehmen. Eine Möglichkeit ist, den Flächenbereich vor einer Maschine oder Anlage abzusichern. Hier kann der Scanner in Bodennähe horizontal oder vertikal montiert werden. Die Schutzfeldreichweiten der Geräte sind variabel und bewegen sich je nach Modell zwischen ca. 2 und 7m. Damit ist der Sicherheitsbereich gemeint. Die Sicherheits-Laserscanner haben außerdem einen sog. Warnbereich. Dieser variiert bei den Modellen in der Martkübersicht zwischen 8 und 49m. Die Schutzfeldweite kann individuell dem jeweiligen Bedarfsfall angepasst werden. Es gibt Ausführungen mit einem intelligenten Gerätestecker, der einen Austausch ermöglicht, ohne dass eine Neuprogrammierung vorgenommen werden muss. Beim Gerätetausch wird die gespeicherte Konfiguration auf das neue Gerät übertragen und die Anlage kann ohne große Verzögerung weiterlaufen. Die Integration in komplexe Produktionssysteme wird durch die umfassenden Feldbusanschlüsse – z.B. ASI-Safety oder ProfiSafe – und Datenschnittstellen – RS232, RS485 – gewährleistet. Modularer Aufbau Die Laserscanner beruhen auf einem modularen Konzept. Der Anwender braucht nur das Gerät zu kaufen, das er wirklich benötigt – nicht mehr und nicht weniger. Die Systeme sind nach einem Baukastenprinzip aufgebaut. Für komplexe Anwendungen gibt es Modelle mit 4 bis 8 umschaltbaren Schutz-/Warnfeldern. Für Standardaufgaben wie der Gefahrenbereichs- und Zugangsabsicherung von Roboterzellen gibt es die entsprechenden Varianten mit nur einem Schutz-/Warnfeld. Alle Konfigurationsdaten, z.B. die Definition der Felder, die Auflösung oder die Ansprechzeiten, werden in der Regel mit einer Konfigurations- und Diagnosesoftware festgelegt. Die Konfiguration der Laserscanner kann somit durch selbsterklärende Dialoge den speziellen Anforderungen und Gegebenheiten der Maschine oder Anlage angepasst werden. Die Ansprechzeiten bei Personen variieren zwischen 60 und 640ms, bei Objekten zwischen 30 und 120ms. Die Scanner besitzen eine erweiterte Auswahl an unterschiedlichen Auflösungen zur Objektdetektion. Dies macht eine Referenzkontur-Überwachung möglich. So lassen sich neben der Durchtrittskontrolle auch Gefahrstellen mit Arm- und Handschutz umsetzen. Einsatzbereiche Eingesetzt werden Sicherheits-Laserscanner z.B in Bearbeitungszentren, Fertigungsstraßen, Roboterzellen, frei fahrenden und Schmalgang-Fahrzeugen sowie Tür- und Torabsicherungen. Das modulare Konzept der Geräte bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und Kosteneffizienz. Machen Sie sich selbst ein Bild und entscheiden, welcher der zehn Sicherheits-Laserscanner sich für Ihre Anwendung am besten eignet. (hsc)
Marktübersicht: Sicherheits-Laserscanner
Die Einsatzschwerpunkte der Sicherheits-Laserscanner sind die Gefahrenbereichsabsicherung, der Personen- und Kollisionsschutz und die Zugangssicherung. Sie lassen sich als Sicherheitsbaustein flexibel auf die jeweilige Anwendung abstimmen. Die Marktübersicht zeigt zehn verschiedene Produktvarianten.
TeDo Verlag GmbH
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