Der AutomationML e.V. befasst sich seit seiner Gründung 2009 mit dem verlustfreien Datenaustausch zwischen den Werkzeugen der unterschiedlichen Phasen der Anlagenplanung und unterschiedlichen Gewerken. Dazu wurde kein neues Datenformat entwickelt, sondern auf die bereits existierenden Formate CAEX, Collada und PLCopen XML zurückgegriffen und diese geeignet zusammengeführt. Auf diese Weise ist die Abbildung von Anlagendaten beginnend bei der Anlagentopologie über Geometrie- und Kinematikinformationen bis hin zu Abläufen und logischen Abhängigkeiten möglich. Seit Bestehen des Vereins setzt der AutomationML e.V. auf Kooperationen mit anderen Vereinen und Industriekonsortien, um das Datenformat stets weiterzuentwickeln bzw. zu erweitern. Das heißt, AutomationML setzt nicht nur werkzeugtechnisch auf Vernetzung, sondern auch liaisontechnisch. Die diesjährige Anwenderkonferenz hat zum Ziel, entlang des Entwurfsprozesses von Produktionssystemen herauszustellen:
- welche Potentiale AutomationML zur effektiven Gestaltung von Werkzeugketten besitzt,
- wo AutomationML bereits produktiv oder prototypisch zum Einsatz kommt und
- wo weitere Einsatzmöglichkeiten liegen.
Auf den zwei Konferenztagen werden sowohl Erfahrungen der industriellen Praxis als auch aktuelle Forschungsanstrengungen präsentiert, die in entsprechenden separaten Konferenzteilen adressiert werden. Der Call for Papers läuft noch bis Ende März. Zusätzlich werden als Teil der Anwenderkonferenz Workshops zur Unterstützung der Anwendung von AutomationML durchgeführt. In deren Rahmen werden Anwenderfragen zur Implementierung von Importern und Exportern in Entwurfswerkzeugen sowie zur datentechnischen Unterstützung spezifischer Werkzeugfunktionen durch AutomationML beantwortet. Weitere Informationen zur dritten AutomationML-Anwenderkonferenz stehen auf der Webseite des AutomationML e.V. unter www.automationml.org zur Verfügung. Interessenten können sich unter office@automationml.org melden. Git, CI/CD-Pipelines, automatisierte Builds, Code-Reviews im Team: in der Softwareentwicklung seit Jahren Standard, in der SPS-Programmierung bisher kaum umsetzbar. ‣ weiterlesen
SPS-Entwicklung trifft DevOps: Wie CODESYS 4 IT-Methoden in die Automatisierung bringt
Die AutomationML-Initiative ist ein seit 2006 bestehendes, offenes Industriekonsortium, welches seit 2009 als Verein für jedes interessierte Unternehmen oder Forschungsinstitut offen steht. Ziel des Vereins ist die Verbreitung und die Weiterentwicklung des AutomationML-Datenformates als offener, neutraler und kostenfreier Industriestandard zum unternehmens- und gewerkeübergreifenden Austausch von Planungsdaten für Anlagen der Fertigungs- und der Prozessindustrie. Dazu wird kein neues Datenformat entwickelt, sondern es wird auf bereits existierende Formate zurückgegriffen und diese geeignet erweitert, adaptiert und zusammengeführt. Auf diese Weise wurde bisher die Abbildung von Anlagendaten beginnend bei der Anlagentopologie über Geometrie- und Kinematikinformationen bis hin zu Abläufen und logischen Abhängigkeiten ermöglicht. AutomationML präsentiert sich damit als derzeit umfassendstes Datenformat des Anlagenbaus, wird bereits industriell eingesetzt, ist in ersten Produkten verfügbar und wird für weitere Datenmengen ertüchtigt. Es wird als offener, kostenfreier und XML-basierter Standard innerhalb der IEC62714 international standardisiert. Der AutomationML e.V. unterstützt Anwender bei der Umsetzung von AutomationML-basierten Schnittstellen durch die Bereitstellung von Softwarepaketen, Wissen und Schulungen. Maschinen kommunizieren, reagieren und steuern Prozesse. Nur ihr Licht wird oft noch als passive Komponente behandelt. Dabei zeigen SPS-Anbindung, IO-Link und Signalfunktionen: Intelligentes Licht kann längst mehr als leuchten. ‣ weiterlesen
Wie intelligent ist Licht?
Beschreibungen und Softwaresysteme zum Standard können über die Webseite www.automationml.org kostenfrei bezogen werden.
















