Agre dreht auf

Das letzte Jahr bescherte den St. Ulrichern das beste Geschäftsergebnis seit Bestehen. Ein deutlicher Beweis dafür, dass man sich auch als rot-weiß-rotes Mittelstandsunternehmen in einem Weltkonzern – seit 2007 sind die Oberösterreicher ja in die weltweit tätige Atlas Copco Compressor Division eingegliedert – behaupten kann. \’Wir setzen die Marktchancen in der Druckluftbranche seit vielen Jahren erfolgreich in profitables Wachstum um\‘, verrät Agre-Geschäftsführer Peter Lamm, wie man sich nicht nur am Markt sondern auch innerhalb des Konzerns gegenüber anderen Kompressormarken behaupten kann und fügt hinzu: \’Wir sehen uns nicht mehr als reinen Druckluftberater, sondern als Energieberater. Denn die ergiebigste aller Energiequellen ist die Effizienz.\‘ Dementsprechend bietet Agre gleich drei unterschiedliche Wärmerückgewinnungs-Systeme für die Nutzung der bei der Drucklufterzeugung anfallenden Abwärme an. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise mit einer 37kW Kompressor-Nennleistung eine nutzbare Wärme von rund 30kW realisieren. Das entspricht einer Öleinsparung bei 4.000Bh/a von ca. 16.000Liter/Jahr. Zukünftig werden alle Agre-Schraubenkompressoren als Umwelt- und Energiesparkompressoren ohne Aufpreis standardmäßig mit Anschlüssen für die Wärmerückgewinnung ausgeliefert. \’Ich sehe unsere drehzahlgeregelten Schraubenkompressoren als echte Premium-Marke mit Signalwirkung für die gesamte Druckluftbranche\‘, sagt Peter Lamm. Sehr viel Freude bereiten ihm auch die in Garsten gefertigten Kolbenkompressoren für Gewerbe und Industrie: Davon werden nämlich jährlich etwa 3.500 Einheiten ausgeliefert. Tendenz stark steigend.