Einzigartige Verfügbarkeit für sicheren Serverbetrieb
Die redundante Datenhaltung auf zwei Spiegelplatten (RAID 1) oder das \’Striping mit verteilter Parität\‘ auf drei Festplatten (RAID 5) ermöglichen den uneingeschränkten Betrieb auch während eines Festplattendefekts. Als Datenträger für eine schnellere Datenübertragungsrate und höhere Laufwerkzuverlässigkeit sind Festplatten mit einer Kapazität von einem Terabyte und mit schneller Serial-Attached-SCSI (SAS)-Technologie im Einsatz. Durch die Verwendung eines optionalen Adaptec-RAID-Controller der Serie 5Z mit Zero-Maintenance Cache Protection (ZMCP) wird eine vollständige Absicherung der im Cache gespeicherten Daten ermöglicht und minimiert darüber hinaus den Wartungsaufwand, der mit komplexen, unhandlichen und teuren Lithium-Ionen-Akkus einhergeht. Die Grundlage von ZMCP ist die Erkennung eines Stromausfalls am Controller. In diesem Fall werden die Daten im integrierten Controller-Cache an einen nicht flüchtigen Speicherort kopiert – in diesem Fall in einen NAND-Flash-Speicher eines Typs, der mit dem in USB-Sticks und SSD-(Solid State Drives)-Laufwerken eingesetzten Typ vergleichbar ist. Dieser Prozess wird von einem Doppelschichtkondensator unterstützt, der die erforderlichen Teile des Controllers so lange aktiv hält, wie dies für das Anfertigen der Kopie im NAND-Flash-Speicher erforderlich ist. Dank redundanter Hot-Swap-Festplatten in Wechselrahmen und redundanter Netzteile stellen die Simatic Rack PCs eine ausfallsichere Architektur für industriekritische Anwendungen bereit. So können Netzteile und Festplatten im laufenden Betrieb getauscht werden. Integrierte Diagnose- und Meldefunktionen für Temperatur, Lüfter, Festplatten und Watchdog ermöglicht präventive Wartungskonzepte um Ausfälle zu vermeiden. Unterstützt wird dies durch Front-LEDs für die effiziente Eigendiagnose. Speichermodule mit ECC (Error Correcting Code) erkennen 1- und 2-Bit-Fehler und korrigieren 1-Bit-Fehler um die Datenkonsistenz sicherzustellen.
Prozessvisualisierung mittels Client-Serverarchitektur
Ein typischer Anwendungsfall für Client-Server-Konzepte in der Industrie sind z.B. Scada-Lösungen mit WinCC. Auf diese Weise können mehrere koordinierte Bedien- und Beobachtungsstationen im Verbund mit einem oder mehreren Scada-Servern betrieben werden. Der Server versorgt die angeschlossenen Clients mit Prozess- und Archivdaten, Meldungen, Bildern und Protokollen. Voraussetzung ist eine Netzwerkverbindung (TCP/IP) zwischen dem Server-Rechner und den angeschlossenen Clients. Der Terminal-Server, als eine spezielle Server-Betriebssystemfunktion, ermöglicht Mehrplatzbedienlösungen. Jeder Thin Client ist dabei einer Terminal-Session zugeordnet, was eine unabhängige Bedienung an jedem Bedienplatz sicherstellt. Zusätzlich können vom Server aus auch einzelne Programme für bestimmte Thin Clients freigegeben werden. Die Anzahl der möglichen Sessions auf dem Terminal-Server ist von mehreren Faktoren abhängig: zum einen von dem Ressourcenbedarf der eingesetzten Anwendungen in den einzelnen Sessions, zum anderen von den zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Arbeitsspeicher, Prozessor und vorhandene Lizenzen auf dem Terminal-Server.
Hoch verfügbar, flexibel und kostenoptimiert
Dezentrale Bedienkonzepte basierend auf Client-Server-Architekturen gewinnen aufgrund höherer Verfügbarkeit, Flexibilität und Kostenoptimierung zunehmend an Bedeutung. Industrietaugliche Client-Server-Komponenten von Siemens ermöglichen einfache Visualisierungslösungen bei der Bedienung von Maschinen und Anlagen. Dabei können diese Lösungen ohne zusätzlichen Aufwand in existierende Strukturen integriert werden und eignen sich daher sowohl für Neuanlagen als auch den Ausbau bestehender Anlagenkonzepte.
















