Monitor als Slave
Der Sicherheitsmonitor ist selbst als Slave in seinem Netz ausgeführt. Dank der Spezifikation 3.0 können jetzt mit jedem Master der Spezifikation 3.0 (unabhängig von dessen Hersteller) alle Diagnosedaten des Sicherheitsmonitors über die AS-Interface-Leitung \’nach oben\‘ zur Steuerung und an das Applikationsprogramm weitergereicht werden. Das ist insbesondere dann von Interesse, wenn die Daten (zusätzlich) in einem Leitsystem zur Verfügung stehen sollen.
Diagnosedaten an drei Stellen
Alle Diagnosedaten stehen damit an drei Stellen im System zur Verfügung: vor Ort auf dem Display des Monitors, auf dem gegebenenfalls daran angeschlossenen PC (mit der Option sie auch auszudrucken) und in der (evtl. weiter entfernten) Steuerungszentralen. Der Anwender hat also die Wahl, von wo aus er das System untersuchen will: am Sicherheitsmonitor (im Feld) oder in der Steuerungszentrale. Das ist die Weiterführung der von Bihl + Wiedemann eingeführten umfangreichen Diagnose von AS-Interface hin zu Safety-at-Work. (Der bisherige Monitor zeigte nur über LEDs aktuelle Zustände, da es wenig Sinn zu machen schien, hier Diagnosedaten zu generieren, die nicht komplett zum Master zu übertragen waren. Zur Überprüfung einer Anlage wurde daher häufig die Kontrolle über einen PC erforderlich.)
Meldung für zweiten AS-i-Kreis Der neue Monitor ist in der Lage, eine sichere Mitteilung für einen zweiten AS-i-Kreis zu generieren. Er überwacht nicht nur sein eigenes Netz, sondern kann gleichzeitig sicherer Eingangsslave eines zweiten Safety-at-Work-Netzes sein. Durch diese Kopplung lässt sich in dem zweiten Netz einfach und kostengünstig eine sichere Mitteilung über den Zustand des ersten generieren. Sichere Ausgänge
Der neue Sicherheitsmonitor unterstützt sichere Ausgänge. Safety-at-Work ist damit nicht mehr auf sichere Eingänge beschränkt.
















