Der FEEI zog Bilanz: 2007 war ein gutes Jahr

Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) entwickelte sich nach dem hervorragenden Jahr 2006 auch im letzten Jahr sehr gut. Dank der weltweit positiven Konjunktur überstieg der Produktionswert in 2007 sogar erstmals die 12-Milliarden-Euro-Marke. Die kräftigsten Zuwächse verzeichneten die Hersteller von Motoren, Generatoren, Transformatoren und die Produzenten von Verteilungs- und Schalteinrichtungen. Auch die Erzeuger von Komponenten und Teilen für die Automobilindustrie konnten ihre Produktion im Jahr 2007 nochmals ausweiten. Bei den Bauelementen machte sich die zunehmende Konzentration auf Forschung und Entwicklung mit einem gegenüber 2006 um 5,5% höheren Zuwachs bezahlt. Rückläufig entwickelte sich die Produktion von Geräten der Kommunikationstechnik und die Herstellung von Kabeln und Leitungen. \“Die vorliegenden Zahlen geben Grund zur Freude. Gerade für ein Hochlohnland wie Österreich ist ein derart gutes Ergebnis im internationalen Standortwettbewerb besonders hart erkämpft. Die Elektro- und Elektronikindustrie hat sich mit ihren technologischen Spitzenleistungen international hervorragend positioniert. Es ist aber auch darauf hinzuweisen, dass bereits jetzt ein beträchtlicher Anteil der Wertschöpfung im Ausland erzielt wird. Vor allem in den südosteuropäischen Ländern ergibt sich ein hohes Produktionspotenzial für unsere Unternehmen\“, freut sich der Obmann des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie Albert Hochleitner. Bedeutendster Exportmarkt für die österreichische EEI ist mit einem Anteil von 71,7% nach wie vor der EU-27-Raum. Innerhalb der EU hat Deutschland die höchste Bedeutung.