DMA-fähige PCI-Karte für Sercos III

Automata hat sein Programm an Sercos III PCI-Karten um eine DMA-fähige Version erweitert. Damit ist der von RT-Ethernet-Protokollen geforderte schnelle Datenaustausch zwischen Applikation und Kommunikationsbaugruppe gewährleistet. Die Karte steht mit einer oder zwei RT-Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung. Beide Interfaces sind Sercos III-, Ethercat- und Powerlink-kompatibel. Neben der DMA-Fähigkeit stehen 8MByte Flash, 4MByte SDRAM und 512KByte NVRAM onboard zur Verfügung. Den Kern der Baugruppe bildet ein FPGA. Der Sercos III-Master und/oder Slave IP-Core kann optional mit einem CPU-Core kombiniert werden. Auf dieser aktiven Variante laufen die Automata Master- bzw. Slave-Kommunikationsstacks. Der Datenaustausch mit der System-CPU erfolgt über eine DPRAM-Schnittstelle. Bei Bedarf kann der Anwender eigene FPGA-Funktionen oder Software auf der Karte implementieren. Ein Update des FPGA-Inhalts und der Onboard-Firmware ist über den PCI-Bus möglich. Für den Betrieb der Baugruppe unter anderen Betriebssystemen oder zur Einbettung der Update-Funktion in die Anwendersoftware werden die dazu notwendigen Routinen als Sourcecode bereitgestellt.