Eingangsmodul für Safetybus p

Für das offene Bussystem Safetybus p gibt es ein digitales Eingangsmodul, das zusammen mit seinen M12-Anschlüssen der Schutzart IP67 entspricht. In einer Vielzahl von Anwendungen in der Indus­trie müssen elektronische Geräte unter erschwerten Umweltbedingungen über viele Jahre sicher arbeiten. Außer dem zulässigen Temperaturbereich stellt die chemische Belastung, hierunter wird die Beständigkeit gegen aggressive Medien in der Industrie wie Dämpfe, Säuren, Laugen, Öl oder Kraftstoffe verstanden, eine Einsatzbeschränkung dar. Zudem muss das Eindringen von Nässe und Fremdkörpern, wie z.B. Staub, für eine zuverlässige Funktion verhindert werden. Bezüglich ihrer Eignung für verschiedene Umgebungsbedingungen werden die Systeme in entsprechenden Schutzarten, sogenannten IP-Codes eingeteilt. Die Abkürzung IP steht dabei für International Protection. Den in der Schutzartbezeichnung vorhandenen Buchstaben IP wird eine zweistellige Zahl angehängt. Sie zeigt an, welchen Schutzumfang ein Gehäuse bezüglich Berührung bzw. Fremdkörper (erste Ziffer) und Feuchtigkeit (zweite Ziffer) bietet. Das Gehäuse ist laut Hersteller staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt. Das digitale Modul hat 16 sichere Eingänge, die sich für den Anschluss ein- und zweikanaliger sicherheitsgerichteter Geber mit oder ohne Taktung eignen sollen. Geeignet ist das Eingangsmodul für den erweiterten Temperaturbereich von -40 bis +60°C. Damit ist der Einsatz unter extremen Umweltbedingungen möglich, ohne dass zusätzliche Aufwendungen wie für die Klimatisierung eines Schaltschranks erforderlich sein sollen. Halle 9, Stand D35