CANoe ist ein vielseitiges Software-Werkzeug für die Entwicklung einzelner Steuergeräte und ganzer Netzwerke. Es unterstützt den Entwicklungsprozess von der Planung bishin zum finalen Systemtest. Mit der Version 9.0 schlägt der Anbieter Vector beim Bedienkonzept neue Wege ein. Die Menüstruktur ist nun nach den wichtigsten Anwendungsfällen Analyse, Simulation, Test und Diagnose gegliedert. Realisiert ist die neue Bedienphilosophie mit einem zeitgemäßen Ribbon-Konzept (Menüband), das – vom Anwender konfiguriert – den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen verbessert. Auch Logging, Signalgeneratoren und Makros sind komfortabel via Menüband steuerbar. Zudem lassen sich wichtige Fenster und Dialoge in eine Favoritenliste direkt einfügen. Der Anwender kann auch aus dem Ribbon heraus wichtige Analysefenster, wie Trace-, Grafik- oder Datenfenster, in den Messaufbau einfügen. Mit der Version 9.0 unterstützt die Software das Functional Mock-up Interface (FMI). FMI ist ein offener Standard für den Austausch von Simulationsmodellen (FMUs) zwischen Werkzeugen verschiedener Hersteller. CANoe kann sowohl FMUs importieren und simulieren, als auch exportieren. Der FMU-Export ist insbesondere hilfreich, um Kopplungen zwischen CANoe und anderen Werkzeugen auf einfache Weise und über eine standardisierte Schnittstelle herzustellen. Bezüglich Autosar unterstützt die neue Software-Version die System Description für Autosar 4.2. Außerdem gibt es eine neue Kommunikationsschicht zur Anzeige und der Verarbeitung dynamischer Autosar PDUs \’PDU-Streaming\‘. Beide Neuerungen sind für Ethernet und CAN FD verfügbar. Des Weiteren ist der Interaktive Generatorblock (CAN IG) vollständig überarbeitet und mit einer modernen Benutzerschnittstelle versehen. Das Konfigurieren der Signalgeneratoren im Generatorblock funktioniert jetzt auf die gleiche Weise wie bei den Signalgeneratoren, die als separate Funktionen verfügbar sind. CANoe Anwender
Entwicklung und Test von Steuergeräten – einfach und komfortabel
Vector Informatik GmbH
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