Ex-Remote HMIs

R. Stahl HMI Systems stellt Remote HMI-Stationen für den Einsatz in rauer Industrieumgebung sowie in Ex-Bereichen der Zonen 1, 2, 21 und 22 vor. Zum einen können die HMIs der Baureihe ET/MT-5×6 mit 15\“- oder 19\“-Touchscreen als Thin Clients via RDP oder VNC-Protokoll unmittelbar über ein Ethernet mit Host-Computern kommunizieren. Alternativ lässt sich der klassische Weg – die Ankopplung über eine KVM-Box – wählen. Für diese Lösung werden neben älteren Schnittstellen (VGA, PS/2) auch die aktuellen digitalen Standards (DVI, USB) unterstützt. Auch mit der KVM-Box werden Remote HMIs per TP- oder LWL-Ethernetkabel verbunden, was die Kommunikation flexibilisiert: Zwar bleiben einfache Eins-zu-Eins-Zuordnungen zwischen Ex-Stationen und PCs im sicheren Bereich möglich, mit Switches stehen jedoch noch viele andere Optionen zur Verfügung. Bei einer einfachen KVM-Ankopplung der Station an einen PC mit digitalen Schnittstellen ist keine Parametrierung nötig. Außerdem werden Einstellungen über Dialogmasken am Bildschirm vorgenommen statt, wie bei anderen Remote-Stationen, eine DIP-Schalterleiste am oder im Gerät zu suchen und manuell zu konfigurieren. Die Systeme trotzen extremen Umgebungstemperaturen von -20 bis +55°C, mit Heizung und Frontschutz – regulär bieten sie Frontschutz gemäß IP66 – sogar von -40 bis +55°C. Sie benötigen auch keine speziellen Gehäuse für den Einsatz im Ex-Bereich.