Integrierte Sicherheitssteuerung

Die integrierte Sicherheitstechnik sorgt dafür, dass durch technisches Versagen und falsche Handhabung hervorgerufene Gefährdungen für die Sicherheit der Mitarbeiter und für den Produktionsprozess reduziert werden. Neben der Erhöhung der Sicherheit wird auch die Produktivität der Anlage gesteigert. So sorgt die eingebaute Diagnosefunktion dafür, dass Produktionsfehler und -ausfälle früh erkannt und behoben werden können. Neben der Erhöhung der Sicherheit trägt die Sicherheitssteuerung auch zur Reduktion der Komplexität bei. Dies geschieht, indem komplizierte Verdrahtungen entfallen und der Verkabelungs- und Prüfaufwand minimiert werden. Integrierte Sicherheitssteuerungen machen mehrfach gekoppelte Einheiten überflüssig. Mit der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wird ab dem 29. Dezember 2009 die bislang geltende Richtlinie 98/37/EG ersetzt. Von diesem Tag an müssen alle Maschinen auf dem europäischen Markt, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen, die festgelegten Sicherheitsanforderungen erfüllen. Dabei müssen die Maschinenbauer mit grundlegenden Änderungen rechnen: Die Norm EN ISO13849 fordert über den qualitativen Ansatz der Norm EN954-1 hinaus auch einen quantitative Berechnung der Sicherheitsfunktionen. Eine weitere Änderung stellt die Einführung einer CE-Kennzeichnung für Sicherheitsbauteile dar. Da bislang oft Diskussionen entstanden, wie ein Sicherheitsbauteil definiert werden soll, wurde eine Aufzählung vorgenommen. Dazu gehören beispielsweise Schutzeinrichtungen zur Personendetektion oder auch NOT-HALT-Befehlsgeräte. Als weitere Änderung ist die Verpflichtung zu nennen, eine Risikobeurteilung sowie eine Betriebsanleitung für die technische Dokumentation zu erstellen. Baumüller als Mitglied der PLCopen-Organisation bietet für die Anforderungen Sicherheitslösungen an, die in das Automatisierungssystem einer Maschine integrierbar und gleichzeitig PLCopen Safety-konform sind. Hannvoer Messe 2008: Halle 15, Stand H07