IO-Link: Smarte Anbindung im Feld

Nach wie vor bestehen die meisten Sensoren in der Fertigungstechnik aus einfachen elektromechanischen Schaltern. Dennoch hat sich die Sensorik weiterentwickelt und nutzt längst optische, induktive, kapazitive, transformatorische und andere physikalische Effekte. Hinzu kommen neue Eigenschaften und erweiterte Funktionalität der Geräte. Die klassische Anschlusstechnik setzt hier jedoch Grenzen. Deswegen wurde IO-Link als weltweit standardisierte Schnittstelle entwickelt, die anders als Feldbussysteme eine unabhängige Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit einem ungeschirmten Industriekabel realisiert. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, verbreitete sich der Einsatz und IO-Link wird als zukunftsweisendes Konzept auf dem Weg zur smarten Fabrik gehandelt. Das Forum Maschinenkommunikation in Würzburg geht bei diesem Trend auf die Frage der Durchgängigkeit ein. Wie praxistauglich ist der Anschluss von Sensoren und Aktoren aus dem Feld an die Leitebene und das ERP? Welche Rolle kann IO-Link in der Architektur von Industrie 4.0 übernehmen.