Die amerikanische Automatisierungsgesellschaft ISA hat in ihrer Hauptversammlung diesen Monat eine Namensänderung beschlossen von \’The Instrumentation, Systems, and Automation Society\‘ in \’International Society of Automation\‘. Grund für die Namensänderung bei der 30.000-Mitglieder-Organisation war nach eigenen Angaben die nicht mehr zeitgemäße Betitelung: Die Reduzierung auf Instrumentierung und Systeme beschreibe nicht in ausreichendem Maße das, was die Organisation tue. Dennoch lässt sich aus der Namensänderung ein klarer internationaler Führungsanspruch erkennen. ISA-Präsidentin Kim Miller-Dunn (Bild oben) erklärte: \“It is my fervent hope, that, when this name change is passed, ISA will not need to modify the name again until we colonize the galaxy and have to change it to the Inter-galactic Society of Automation.\“ Zuvor hatte es – mit Hinweis auf die IFAC (www.ifac-control.org) – erhebliche Proteste gegen die Namensänderung gegeben, vor allem von Seiten anderer Organisationen und prominenter Einzelpersonen wie bespielsweise Dieter Schaudel (ehemals Vorstand Endress+Hauser, Bild unten). Diese wandten sich vor allem gegen den ungerechtfertigten internationalen Vertretungsanspruch der ISA. Dennoch ist der neue Name von einer großen Mehrheit beschlossen worden. Dieter Schaudel erklärte daraufhin in einem offenen Brief an ISA-Präsidentin Miller-Dunn seinen sofortigen Austritt aus der ISA.
ISA: Protestaustritte wegen Namensänderung
ISA GmbH
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