Kombigeräte: SPSen mit Bedieneinheit

So vielfältig wie die Anforderungen an eine SPS sind, so umfangreich ist auch das Angebot auf dem Markt der Kombi-SPSen. Es gibt die unterschiedlichsten Varianten und Ausführungen. Vom kleinen Display bis zum hoch auflösenden Grafikbildschirm mit Touchscreen ist für viele Automatisierungslösungen das geeignete Gerät dabei. Hinsichtlich der oftmals wirtschaftlich sensiblen Rahmenbedingungen spielt neben der Funktionalität, Bedienerfreundlichkeit, Integrationsfähigkeit und Erweiterbarkeit auch der Kostenfaktor eine bedeutende Rolle. Einsparpotenziale bieten sich bei den Kombigeräten bezüglich des Geräteaufwandes und der Schnittstellenanpassung. Durch den geringen Platzbedarf und dem reduzierten Engineeringaufwand ergeben sich erhebliche Kostenersparnisse. Mit den Geräten ist auch bei kleineren Maschinen die Möglichkeit einer komfortablen Visualisierung gegeben. Da die heutigen Ausführungen der SPSen mit integrierter Bedieneinheit sehr leistungsfähig und flexibel sind, muss der Anwender hinsichtlich der Ausstattung gegenüber anderen SPS-Lösungen keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Er bekommt den gewohnten Funktionsumfang und die gängigen Schnittstellen geboten, die er von anderen SPS-Systemen kennt. Umfangreiche Diagnosemöglichkeiten Viel Wert legen die Anwender auf umfangreiche Diagnosemöglichkeiten. Die integrierte Bedieneinheit kann von dem Servicepersonal als direktes Werkzeug zur Diagnose genutzt werden. Eine schnelle Lokalisierung und Behebung von Störungen und Fehlern führt zu geringeren Stillstandszeiten und ist somit auch wirtschaftlicher. Auf dem Display werden dem Techniker Abläufe, Aufgaben, Grenzwertüberschreitungen, Status- und Diagnosemeldungen angezeigt. Es ist nicht mehr notwendig direkt am Schaltschrank nach Störungen zu suchen und dadurch ergibt sich eine schnellere Behebung des Fehlers. Merkmale Die Geräte in der Marktübersicht unterscheiden sich in ihrer Displaygröße, dem Displaytyp, der Anzahl der Bedienelemente und den Funktionstasten. Es gibt z.B. numerische Tastenblöcke oder Spezialtasten für bestimmte Anwendungen. Als Alternative zu den Tas-ten sind Touchscreens bereits seit langem im Programm der Anbieter. Bei den Touchscreens ergibt sich der Vorteil einer größeren Sichtfläche, da die Tas­tenfelder entfallen. Auch externe Tas­tenfelder kommen zum Einsatz. Viele der angebotenen Geräte sind für das raue Industrieumfeld geeignet und erfüllen die Schutzart IP65. Diese Ausführungen können in einer Schalttafel direkt in der Fronttür des Schaltschrankes oder im Maschinengehäuse eingebaut werden. (hsc)