Blick auf Industrie 4.0

Die Kombination aus Open Core Interface und der schlanken, leicht erweiterbaren Skriptsprache Lua führt im Maschinenbau zu einer Vereinfachung und Reduzierung des gesamten Engineering-Aufwands wie für Programmierung, Inbetriebnahme und Service. Dies kommt in Verbindung mit dem weitgehenden Verzicht auf kundenspezifischen SPS-Code auch dem Anwender zugute, der Mehrachsbewegungen ab sofort ohne einschlägiges Know-how bedarfsgerecht anpassen kann. Auch im Hinblick auf Industrie 4.0 will der Anbieter mit der jüngsten Erweiterung um die Skriptsprache Lua neue Impulse in Richtung modulare Fertigung geben. Die diesbezügliche Vision: Die Werkstücke führen die kompletten Anweisungen zur Bearbeitung mittels RFID-Chip mit sich durch die Produktion oder verlinken auf ein MES-System oder eine Datenbank, wo der Code hinterlegt ist oder ad hoc generiert wird. Somit weiß die Maschine zu jedem Zeitpunkt, was mit dem jeweiligen Werkstück zu tun ist, ohne dass das Programm fertig auf der Maschine hinterlegt sein muss.

Open Core Engineering und Open Core Interface bieten die Basis für eine Vielzahl neuer Software-Lösungen. Um Produktideen schnell zu realisieren, müssen spezifische Fragen der Programmierung auch schnell gelöst werden. Hierzu bietet das Engineering Network von Rexroth Anwendern ein modernes Informationsportal – von Entwickler zu Entwickler. In einem Diskussionsforum finden sich Antworten zu allgemeinen oder anwendungsbezogenen Themen rund um Tools, Funktionen und Schnittstellen. Praxisnahe Beispielprogramme und Online-Dokumentationen zu Open Core Interface vereinfachen den Einstieg und bieten wertvolle Hinweise in der Programmierung mit unterschiedlichen Hochsprachen. Open Core Engineering und das Engineering Network ermöglichen damit effizientes Engineering und die schnelle Umsetzung innovativer Produkte.

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