Marktspiegel: Feldbuskomponenten

Seit es die Feldbusse gibt sind sie der Zankapfel der Automatisierungsbranche. Ging es in den ersten zwei Dekaden um die Frage, welches die richtige Technologie sei, wird heute hingegen darüber gestritten, ob nicht Industrial Ethernet die Feldbusära ablöse. Doch allen Unkenrufen und Abgesängen zum Trotz sind die Wachstumsraten höher denn je. Im Jahre 2007 wurden 4,5Mio. Profibus-Knoten verkauft. Demnächst werden es insgesamt 25Mio Profibus-Knoten sein. Ein Grund dafür dürfte in der Reife der Technologie liegen. Den Kinderkrankheiten sind die Systeme längst entwachsen. Wer heute auf CANopen Profibus, Interbus, DeviceNet und Co setzt kann sich darauf verlassen, dass die Technologie funktioniert und die Komponenten klaglos zusammenspielen – auch über Herstellergrenzen hinweg. Zudem sind die Anwender heute mit der Technik vertraut. Setzt man zu schnell auf ein neues Pferd, geht man das Risiko ein, die Kinderkrankheiten alle durchmachen zu müssen. Viel schwerer wiegt jedoch wahrscheinlich die Tatsache, dass man sich um die Früchte seiner eigenen Erfahrungen bringt. Gerade bei diesen vertrackten, sporadisch auftretenden Fehlern spielt die Erfahrung der Anwender eine erhebliche Rolle bei der Reduzierung der Stillstandszeiten. Man sollte zwar nicht vergessen, dass es gute Gründe für die Entwicklung von Industrial Ethernet gab, wer sich jedoch innerhalb \’normaler Parameter\‘ bewegt sollte mit Standard-Feldbustechnologie seine Anwendung realisieren können. Tabellenspalten Der vorliegende Marktspiegel dokumentiert, welche Firma für welchen Feldbus was für Komponenten anbietet. Wer nähere Informationen zu einzelnen Komponenten sucht, der wird auf unserer Homepage fündig. Dort dokumentieren wir eine erhebliche Anzahl an Geräten samt ihrer technischen Daten, Abbildung und Kurz-Beschreibung. (kbn)