Marktübersicht: E-CAD-Systeme

Mit dem Tempo, mit dem sich die Informationstechnologie fortentwickelt, kommt auch die Elektro-Konstruktionssoftware voran. Viele einstmals manuelle Eingabe-Arbeiten wurden mittlerweile automatisiert oder mit Assistenzfunktionen versehen, die dem Benutzer viel Zeit sparen und Fehler vermeiden helfen. Entwicklungstrends Zu den Entwicklungstrends bei ECAD/ECAE-Software gehört ohne Zweifel die gestiegene Kommunikation zwischen Programmen verschiedener Disziplinen. Längst erwarten Kunden mehr von ihrem Konstruktionswerkzeug als \’nur\‘ schöne Pläne. Die wohl bekannteste und verbreitetste Kommunikationsbeziehung ist diejenige zum ERP-System. Das ist deshalb besonders einfach, weil hier eigentlich lediglich Listen übergeben werden, die keine innere Zeichnungslogik enthalten. Aber auch Projektmanagement oder Kundenbetreuung können sinnvoll mit dem Konstruktionswerkzeug zusammenarbeiten. Frühe Integration aller Daten Komplizierter ist dagegen schon die Interaktion mit MCAD-Systemen, EMV- oder Wärmesimulatoren oder die Funktionssimulation mit einer virtuellen Maschine oder Anlage. Solange kein einheitlicher Standard für den Austausch von Konstruktionsdaten zwischen Programmen existiert, müssen intelligente Beziehungen zwischen Programmen unterschiedlicher Disziplinen (meist auch unterschiedlicher Hersteller) für jede Programmkombination vom Hersteller entwickelt werden. Aber wofür soll das alles gut sein? Je eher Maschinenbauer und Elektrotechniker an einem Projekt zusammenarbeiten, um so eher werden Probleme deutlich. Der iterative Prozess von Mechanik und Elektrotechnik wird durch eine mechatronische Arbeitsweise abgelöst. Das spart letztendlich Kosten und verkürzt die \’Time to Market\‘. (kbn)