Marktübersicht: PC-basierte Steuerungen – Integrierte Systeme

Steuerungen auf PC-Basis sind inzwischen in der Automatisierungswelt etabliert. Die Einsatzgebiete gehen durch alle Branchen: Maschinen- und Anlagenbau, Prozess-, Fertigungs-, Prüfstands-, Verfahrens-, Verpackungstechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Wasserwirtschaft, Robotik, Gebäudeautomation usw. Wichtige Anforderungen an Automatisierungslösungen sind kurze Umrüst- und Anlaufzeiten sowie Vielseitigkeit und Flexibilität. Der Anwender möchte schnell auf Veränderungen reagieren können und Umstellungsprozesse an seiner Maschine so kurz wie möglich gestalten. Dies lässt sich mit PC-basierten Steuerungen verwirklichen. Die Systeme besitzen skalierbare Erweiterungsmöglichkeiten, und sämtliche Automatisierungsaufgaben befinden sich auf einer Hardwareplattform. So sind bei dem überwiegenden Anteil der Steuerungen in der Marktübersicht z.B. Visualisierungskomponenten integriert. Es ist keine zusätzliche Hardware erforderlich. Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit Steht der Anwender vor der Frage, ob er PC-Technik für seine Steuerungsaufgabe einsetzt oder doch lieber eine klassische SPS verwendet, kommen schnell die Themen Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zur Sprache. Diese beiden Aspekte gehörten noch vor einiger Zeit zu den Nachteilen der Steuerungssysteme auf PC-Basis. Zumindest was das Thema Ausfall und Beschädigung betrifft, haben die Industrie-PCs aufgeholt. Umwelteinflüsse wie Temperatur, Schmutz, Feuchtigkeit und Vibration stellen für die heutigen Modelle kaum ein Problem mehr da. Auch die Verfügbarkeit der Systeme hat sich stark verbessert. Die PC-basierten Steuerungen sind sicherlich in vielen Fällen die günstigere oder sogar bessere Alternative zu SPSen. Die PCs können aber nicht in allen Anwendungen, vor allem Langzeitanwendungen, eingesetzt werden. (hsc)