Marktübersicht: Energieführungssysteme

Bei der Auswahl des geeigneten Energieführungssystems ist eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen, wenn es nicht zu vorzeitigen Betriebsausfällen kommen soll. Zu den einfacheren Vorarbeiten gehört noch die Bestimmung des Verfahrweges und der Nutzgeometrie für die Befüllung mit den Leitungen. Es folgt die Berücksichtigung von Biegeradien einer auszuwählenden Energieführungskette sowie die Überprüfung des Gewichts pro Meter der freitragenden Länge der Kette. Die abgedruckten Kriterien und die weiteren online verfügbaren Informationen unserer Marktübersicht bieten eine gute Basis für die beginnende Projektierungsarbeit. Angepasster Bewegungsablauf Bedingt durch den Bewegungsablauf der beweglichen Maschineneinheit oder des Anlagenteils, muss das Energieführungssystem in der Lage sein ein-, zwei- oder dreidimensionale Bewegungen mitzumachen. Jede Bewegungsform zieht spezielle Anforderungen an die Konstruktion des Energieführungssystems nach sich. In der Online-Produktdarstellung findet man auch Informationen zu speziellen Einbaulagen. Der Eintrag für eine Energieführungskette: auf der Seite liegend, hängend oder Zick-Zack-Stapelung, zeigt einige dieser besonderen Anwendungen. Bei der Montage in Seitenlage stellt sich die Frage nach zusätzlichen Maßnahmen wie die Bereitstellung eines Führungskastens oder der Montage von Gleitschuhen bzw. Gleitrollen an der in Bodenrichtung weisenden Seite der Energieführungskette. Außerdem gibt es bei der Seitenlage einige Besonderheiten für die Befüllung. Schwere Leitungen kommen hierbei in den unteren Bereich, und um den Stauchungseffekt zu vermindern, werden spezielle Trennstege, Distanzhülsen sowie Lochstege eingesetzt. Zusätzliche Herstellerangaben Neben den grundlegenden Angaben zur Auswahl eines Energieführungssystems existieren noch weitere Angaben, die der Anwender nur direkt vom Hersteller erhalten kann. Dazu zählen z.B. Eigenschaften wie die Chemische Beständigkeit oder das Brennverhalten. Hierzu verfügen die Hersteller über eigene Laborversuche, die u.a. in Listen chemischer Substanzen münden und das Verhalten der Materialien des Energieführungssystems bei dem Kontakt mit ihnen beschreiben. Die enorme Variantenvielfalt hinsichtlich der Eigenschaften eines Energieführungssystems lässt es ratsam erscheinen, die Beratungsangebote der Hersteller zu nutzen. (ghl)