Die Bestimmung der Volumina und Lademeter erfolgt in ein bis zwei Sekunden – auch bei unsymmetrischen Transportgütern mit Auswölbungen und Überhängen – durch ein Drei-Kamera-System, das mit speziellen Infrarot-Kameras die Lademeter von gepackten Paletten, Packstücken oder anderen Gütern vermisst. Eine Software erstellt im Anschluss automatisch ein Tiefenbild sowie ein 3D-Bild des Objekts, sodass Lagerverwaltung und Transport simuliert, geplant und durchgeführt werden können. Mit der Möglichkeit, auch unregelmäßige Objektformen zu erfassen, bietet das System eine zuverlässige Datenbasis für die optimale Auslastung von Transportfahrzeugen sowie der Ermittlung eines passenden Lagerortes. Im stationären Betrieb platzsparend an der Decke oder an der Wand befestigt, scannen drei Time-of-Flight (ToF)-Infrarot-Kameras die Ober-und Seitenflächen der zu vermessenden Palette. Gleichzeitig werden Fotos der Palette erzeugt. ToF bezieht sich auf die Infrarotstrahlen, die von der Kamera ausgesendet werden, um daraufhin die Zeit zu messen, wie lange die Strahlen bis zum Objekt und zurück brauchen. Sobald ein Objekt in dem Messbereich abgelegt ist, ermittelt die Software automatisch die Randbereiche und berechnet die Abmessungen sowie die Lademeter. Zusätzlich wird das Objekt in ein dynamisches Raster aufgeteilt, womit es möglich ist, pro Raster eine eigene Höhe zu berechnen und somit das Volumen zu ermitteln. Eine Messung dauert einschließlich Berechnung – je nach Objektgröße – zwischen 50 und 250msec, dann wird das Objekt als Tiefenbild und in 3D dargestellt. Anhand des Tiefenbildes wird eine Punktwolke generiert, mit deren Hilfe über eine multiple Regressionsanalyse sowie eine lineare Dichteverteilung die Lademeter berechnet werden. Das Gewicht des Objektes wird unterdessen über die Wiegevorrichtung des Transportgeräts, z.B. Gabelstapler oder Hubwagen, erfasst und via WLAN übermittelt. Die Volumenmessung ist unabhängig von Winkel und Positionierung des Objektes innerhalb des Messbereiches. Einzig reflektierende Oberflächen wie etwa Paletten, die in schwarze Folie verpackt sind, können nicht mit dem System erfasst werden. Die ermittelten Abmessungen können anschließend mit einer Software via Gateways an externe Beim Einsatz des Heidler-Versandsystems HVS32 werden die Daten übernommen, und der Druck eines Speditionsetiketts aus dem Versandsystem heraus automatisch gestartet.
Messen statt schätzen
Ob beim Transport oder im Lager: jeder Lademeter kostet Geld. Um den verfügbaren Raum so effizient wie möglich zu nutzen, gilt es, neben dem Gewicht vor allem das Volumen einer Palette zu ermitteln. Mit dem Kamerasystem PalletCube, einer Lösung zur Volumenmessung von Paletten, können Lademeter innerhalb von Sekunden erkannt und präzise vermessen werden.
Heidler Strichcode GmbH
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