Ganz gleich, ob es sich um pulverförmige Medikamente, Pflaster, Diagnostika, Inhalate oder Einwegspritzen handelt: Hersteller, die solche Produkte verpacken möchten, sind bei der Harro Höfliger GmbH an der richtigen Adresse. Das Unternehmen, das vor dreißig Jahren gegründet wurde und inzwischen mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt, hat einen hervorragenden Ruf als Entwickler und Hersteller von Produktions- und Verpackungsanlagen für diese anspruchsvollen Branchen. Die Exportquote von über 80% dokumentiert, dass die Maschinen weltweit gefragt sind und die wiederholte Auszeichnung mit dem Gütesiegel \’TOP 100\‘ für herausragende innovative Leistungen belegt, dass die Entwickler des Unternehmens gute Ideen haben und sie erfolgreich in die Praxis umsetzen.
Vier Technologiebereiche
Das Produkt-Portfolio von Höfliger ist in vier Technologiebereiche gegliedert: Der Bereich Bahn- und Folienverarbeitung befasst sich u.a. mit Maschinen, die Wundpflaster und -verbände, aber auch wasserlösliche Portionspackungen herstellen und verpacken. Der zweite Technologiebereich entwickelt und fertigt Kartonieranlagen, während der dritte sich stärker auf die Produktionstechnik konzentriert und Montagemaschinen für medizinische Geräte wie z.B. Einmalspritzen fertigt. Schließlich ist die Pulververarbeitung ein stark wachsender Bereich: Hier entwickelt Höfliger Lösungen für das Dosieren und Verpacken von pulverförmigen Medikamenten wie z.B. inhalierbarem Insulin. Rund 80% der in Allmersbach gebauten Maschinen kommen in der Pharmaindustrie und in der Medizintechnik zum Einsatz. Allerdings ist man auch in anderen Einsatzbereichen aktiv, die hohe Anforderungen an die Genauigkeit, das Produktionstempo und die Reinheit stellen.
Keine Maschine ist wie die andere
Eine übergreifende Entwicklungsabteilung im strengen Sinne, die unabhängig von Einzelprojekten arbeitet, gibt es bei Höfliger nicht. Dipl.-Ing. Volker Scheub, Leiter Steuerungstechnik der Harro Höfliger GmbH: \“Da immer individuelle Anforderungen zu berücksichtigen sind, gibt es für uns keine \’Serienmaschinen\‘: Alle Entwickler arbeiten an Kundenprojekten.\“ Dabei spielt die Software eine immer größere Rolle: Allein 50 Mitarbeiter in den vier Technologiebereichen sind für die Programmierung der Maschinensteuerungen verantwortlich.
Mit Standardisierung Zeit sparen und Qualität erhöhen
Da die Maschinen trotz der individuellen Anforderungen wiederkehrende Funktionen zu erfüllen haben, lag es nahe, nach Möglichkeiten der Standardisierung zu suchen. Dabei standen zwei Aspekte im Vordergrund. Volker Scheub: \“Die Entwickler stehen unter starkem Zeitdruck. Sie arbeiten ja nicht für eine neue Baureihe, sondern hinter jedem Projekt steht ein Kunde, der auf seine Maschine wartet. Neben der Zeitersparnis wollten wir aber auch eine Qualitätsverbesserung erreichen, indem wir bewährte Funktionsmodule verwenden.\“
















