99% aus der Programmbibliothek

Besonders bei den Bahnverarbeitungsmaschinen bewährt sich diese Vorgehensweise inzwischen ganz offensichtlich. Uwe Koschorrek, Gruppenleiter Steuerungstechnik für diesen Technologiebereich: \“Wir generieren die Steuerungen unserer Maschinen inzwischen bis zu 99% aus Mind8.Studio heraus.\“ Nur Sonderwünsche, die bislang noch nie realisiert wurden, wie z.B. die Integration eines zusätzlichen Sensors, werden auf konventionelle Weise realisiert – aber auch nur beim ersten Mal: \“Solche Zusatzfunktionen werden direkt als neue Baugruppe in Mind8.Studio angelegt.\“

Grundfunktionalitäten über Technologiebereiche hinweg

Höfliger hat den Baukasten in Mind8.Studio von vornherein so aufgebaut, dass die Grundfunktionalitäten nicht nur für einen Technologiebereich genutzt werden können. Das funktioniert sehr gut, obwohl es große Unterschiede z.B. zwischen getakteten Maschinen und solchen mit kontinuierlichem Betrieb gibt. Volker Scheub: \“Damit erreichen wir, dass jeder auftretende Fehler behoben wird und uns dann nie wieder passiert.\“

Erhebliche Zeitersparnis in der Konstruktion

Die Zeitvorteile, die die ­Kons­truktion mit Mind8 bietet, kann man bei Höfliger genau quantifizieren. Uwe Koschorrek: \“Wir sparen z.B. bei einer Pflastermaschine 150 bis 250 Konstruktionsstunden.\“ Zugleich verbessert sich die Qualität, weil die Konstrukteure stets auf geprüfte Programmierbausteine zurückgreifen können, die quasi auf Knopfdruck zur Verfügung stehen. Auch bei der Inbetriebnahme spart man Zeit. Koschorrek: \“Bei der elektrischen Grund-Inbetriebnahme konnten wir den Zeitaufwand im Schnitt von zwei Wochen auf eine Woche reduzieren.\“ Diese Vorteile, so ergänzt Volker Scheub, sieht man deutlich durch einen Vergleich mit den Technologiefeldern, die noch nicht mit Mind8.Studio arbeiten.

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