Neue Frequenzumrichterreihe bei Moeller

Mit den neuen Frequenzumrichtern der Reihe M-Max zeigte Moeller auf der SPS/IPC/Drives sieben ein- und neun dreiphasige Gerätevarianten. Sie zeichnen sich durch kompakte Bauform, hohes Drehmomentverhalten und eine einfache Handhabung aus. Erhältlich sind einphasig versorgte Geräte (208…240V +10/-15%) im Leistungsbereich von 0,25 bis 2,2kW und dreiphasige Geräte (380…480V +10/-15%) von 0,37 bis 5,5kW. Die neue Reihe ist für den Weltmarkt konzipiert und besitzt die Zulassungen nach CE, UL (USA), cUL (Kanada) und cTick (Australien). Die Montage der Frequenz- umrichter erfolgt auf DIN-Hutschiene oder alternativ dazu über Schraubbefestigung auf Montageplatte. Der Lieferumfang enthält alle Teile, die für einen EMV-gerechten Aufbau erforderlich sind. Neben internen Filtern zur Einhaltung der Kategorien C2 (öffentliches Netz) und C3 (Industrienetz) nach IEC/EN61800-3 sind Anschlussmöglichkeiten für die Abschirmungen vorgesehen. Für den Geräteeinsatz in IT-Netzen kann die Erdverbindung des internen Filters unterbrochen werden. Das Konzept der zwischen den Betriebsarten \’U/f\‘ und \’Sensorless Vector\‘ umschaltbaren Frequenzumrichter sieht bei 1,5-facher Überlast einen Betrieb im Temperaturbereich von -10 bis +50°C vor. Dabei wird der angeschlossene Motor über die interne Motorschutzfunktion überwacht und geschützt. Sechs digitale und zwei analoge Eingänge, ein digitaler und ein analoger Ausgang sowie zwei Relaisausgänge ermöglichen einen Einsatz bei vielfältigen Applikationen. Die Frequenzumrichter besitzen umfangreiche Funktionen wie PI-Regler, fliegender Start (Schalten auf den laufenden Motor), Konfiguration des Verhaltens im Fehlerfall, serienmäßig RS485 mit Modbus-Protokoll usw. Gleichwohl sind Parametrierung und Bedienung anwenderfreundlich: Das Menü bietet vorkonfigurierte Parametersätze für häufige Anwenderfälle, ein Menü mit den wichtigsten Parametern und gut strukturierte Untermenüs, um bei komplexeren Anwendungen die Einstellung zu erleichtern. Alternativ zur Bedieneinheit können Anwender die Parametrierung auch via PC vornehmen. Ein aufsteckbares Modul verbindet sie über die USB-Schnittstelle mit dem PC. Das gleiche Modul lässt sich auch zum Parametertransfer zwischen mehreren Frequenzumrichtern nutzen, um Einstellungen zu duplizieren. Hierzu muss der Frequenzumrichter beim Parametrieren nicht mit Spannung versorgt sein. ng ver