OSADL testet Linux-Kernel mit Powerlink-Implementierung

Das Open Source Automation Development Lab (OSADL) hat zusätzlich zu den bestehenden Realtime-Ethernet-Racks eine eigene Testumgebung für Powerlink eingerichtet, meldete die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG). Grundlage sei ein Standard-Computer-System mit der letzten stabilen Version des echtzeitfähigen mainline Linux-Kernels, der mit einem openPowerlink Masterstack der Version 1.7.1. ausgestattet ist. Da der Stack unter der Open-Source-Lizenz BSD steht, könne er von den Entwicklern ohne lizenzrechtliche Einschränkungen für die Linux-Implementierung verwendet werden. Die jüngste Version des Powerlink-Stacks lasse sich alternativ zur Implementierung als Linux-Kernel-Modul, wie in der Testumgebung, auch als Userspace-Anwendung nutzen. In der eigenen Testumgebung des OSADL läuft der Powerlink-Master-Stack auf einem Eltec Eurocom 400/Modbase 200 System, an das ein Powerlink E/A-Modul aus der X20-Baureihe von B&R angeschaltet ist. Die Kommunikation wird mit einem Powerlink Analyzer von B&R aufgezeichnet.