Produktübersicht: Fernwirken und Fernwarten

Überall wo Personalkosten gesenkt oder entlegene Stationen überwacht werden sollen, kommt die Fernwirk- und Fernwarttechnologie zum Einsatz. Die Anforderungen an Fernwirk- und Fernwartsysteme sind hoch. Neben einer geringen Ausfallwahrscheinlichkeit werden dabei eine niedrige Bitfehlerhäufigkeit und eine schnelle Datenübertragung sowie Sicherheit und Datenschutz vorausgesetzt. Anwendungsbeispiele für Fernwirktechniken sind die Fernsteuerung von betriebs- und haustechnischen Anlagen, Kontrolle und Steuerung des Energieverbrauchs, Steuerung von Versorgungsnetzen, Steuern von Straßenverkehrsanlagen, Gefahrenmeldung und Notruf. Einheitliche Protokolle gewinnen an Bedeutung In den vergangenen Jahren hat man die Bedeutung eines einheitlichen Protokolls zur Datenübetragung erkannt, und es gab Bestrebungen, eine gemeinsame Spezifikation zu finden. Mehrere Hersteller arbeiten nach IEC-Protokollen und tragen so zur Vereinheitlichung bei. Durch die relativ hohe Lebenszeit der Systeme von etwa zehn bis 20 Jahren ergibt es sich jedoch zwangsläufig, dass auch zahlreiche alte Protokolle im Einsatz sind. Die Fernwirkanlagen nutzen alle Telekommunikationsnetze, die Datenübertragung ermöglichen: Standleitungen (Kupferadern und Glasfaser), analoges Telefonnetz über Modem, digitales ISDN-Netz, sowie Mobilfunknetz. Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Überblick über den neuesten Stand der Technik in Sachen Fernwirken und Fernwarten. (ssp) Kasten: Folgende Protokolle sind zur Zeit im Einsatz: -IEC60870 mit den Anwendernormen IEC60870-5-101, -IEC60870-5-104 (aktueller Stand in Europa und Asien) -DNP3.0 (US Standard) -FW535/537, SINAUT (Siemens AG) -Modbus RTU (AEG) -TG 065, TG 709, TG 80x (früher L&G, heute Siemens AG) -DULZ/DULU (SAG IDS GmbH)