Diagnose- und Zustandsmeldungen anzeigen
Ein integriertes Gerätedisplay bietet Vorteile, wenn eine schnelle und eindeutige Diagnose in Form einer Textanzeige gewünscht ist: Gedrückte Not-Aus-Taster, offene Schutztüren oder Fehler wie beispielsweise Querschlüsse zeigt das Display als Text direkt dem Bedienpersonal an. Das verkürzt kostenträchtige Stillstandszeiten einer Maschine. Sollen derartige Meldungen nicht hinter Schaltschranktüren verborgen bleiben, kann die Informationsausgabe auch in eine Schaltschranktür montiert werden hierzu setzen Anwender einfach die abgesetzte Anzeigeeinheit MFD in Kombination mit einem CP4-Modul ein. In diesem Fall ist der kostengünstige Einsatz eines easySafety-Geräts ohne Display und ohne Tastatur empfehlenswert.
Sicherheits- und Standardfunktionalität in nur einem Gerät
easySafety bietet jedoch mehr als ein alleiniges Sicherheits-Steuerrelais. Neben dem Sicherheits-Schaltplan, der die Sicherheitskonfiguration beinhaltet, verfügt easySafety zusätzlich über einen Standard-Schaltplan. Dieser Schaltplan ist nutzbar für Standard-Aufgaben, wie etwa die Verarbeitung von Diagnosemeldungen oder allgemeine Steuerungsaufgaben einer Maschine.
Schutz vor Manipulationen und Know-how-Verlust
Die Bedürfnisse eines Maschinenprojekteurs und eines Betreibers sind nicht selten unterschiedlich. Ein Maschinenprojekteur möchte seine Sicherheitskonfiguration vor Veränderungen, Einsichtnahmen oder gar Manipulationen schützen. Der Betreiber möchte flexibel bleiben und seine Standard-Funktionalität im Nachhinein flexibel anpassen können. Dank der strikten Trennung von Sicherheits- und Standard-Schaltplan wird easySafety beiden Anforderungen gerecht: Beide Schaltpläne lassen sich unabhängig voneinander mit bis zu drei verschiedenen Passwortebenen schützen. Das erlaubt den Zugriff von unterschiedlichen Personengruppen, die die freigegebenen Schaltpläne einsehen und/oder bearbeiten können . Soll jeglicher Zugriff auf die Sicherheitskonfiguration verhindert werden, dann schließt der Verantwortliche einfach das Sicherheitsprogramm ab und vernichtet den virtuellen Schlüssel. Das schließt jede nachträgliche Änderung aus. Von Interesse ist diese Option insbesonders, wenn die Konfiguration durch einen Notified Body (Prüfstelle), wie etwa Berufsgenossenschaft oder TÜV, abgenommen wurde und keine Änderungen mehr zulässig sind. Jede Änderung an der Sicherheits-Konfiguration führt zur Änderung der Sicherheits-Checksumme. Sie ist Bestandteil der technischen Dokumentation und unterliegt der Konformitätserklärung.
















