Schmersal stellt neue Varianten der Sicherheitszuhaltung AZM 200 vor. Die Verriegelungseinheit ist zusammen mit einem ergonomischen Türgriff in eine montage-freundliche Baueinheit integriert. Die Stellungsüberwachung der Schutztür erfolgt nicht über einen elektromechanischen Sicherheitsschalter, sondern berührungslos über einen Sicherheitssensor der CSS-Baureihe, der großen Schutztürversatz toleriert. Das Sensorprinzip schafft die Voraussetzung dafür, dass mehrere Sicherheitszuhaltungen in Reihe geschaltet und über ein gemeinsames Sicherheitsrelais ausgewertet werden können – auch zusammen mit anderen Sicherheits-Schaltgeräten, die die CSS-Technologie nutzen. In der bisher verfügbaren Ausführung des Produkts zeigen eine LED sowie ein Signalausgang, ob die Schutztür geschlossen ist. Eine aktuelle Version zeigt darüber hinaus an, ob die Tür auch verriegelt ist. Wenn mehrere Geräte in Reihe geschaltet sind, kann der Anwender zudem erkennen, welche der Türen jeweils geschlossen und/oder verriegelt ist. Eine weitere Version, die für den Einsatz an einzelnen Schutztüren, d.h. ohne Reihenschaltung, entwickelt wurde, bietet einen zusätzlichen Diagnoseausgang, der nicht nur anzeigt, ob die Tür geschlossen bzw. verriegelt ist. Der Ausgang registriert auch, dass Fehler erkannt wurden, und zeigt das entsprechend an. Außerdem können Anwender das serielle Diagnose-Gateway nutzen, das das Unternehmen für dieses Produkt sowie für Sicherheitssensoren (CSS 180, CSS 34) und die AZ 200-Sicherheitsschalter entwickelt hat: Über dieses Gateway werden die diagnoserelevanten Informationen der angeschlossenen Sicherheits-Schaltgeräte gesammelt und an die SPS weitergeleitet. Für Anwender, die die Sicherheits-Schaltgeräte an der Maschine über einen Standard-Sicherheitsbus anschalten möchten, gibt es jetzt ebenfalls die dafür geeigneten Varianten der Sicherheitszuhaltung, die Ausführungen mit integrierter AS-Interface Safety at Work (AS-i SaW)-Schnittstelle.
Sicherheitszuhaltung: AZM-Varianten
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