Siemens Österreich will mehr F&E Headquarters

Es ist nicht leicht, Forschungs- und Entwicklungskompetenzzentren ins eigene Land zu bekommen, wenn die Konzernmutter woanders sitzt. Siemens Österreich versucht aber genau das mit dem so genannten Innovationstopf. Ein Drittel dieser rund vier bis fünf Mio. EURO pro Jahr stammen von den Mitarbeitern, indem sie zum Teil auf ihre Prämien verzichten und stattdessen in diesen arbeitsplatzsichernden Geld-Pool einzahlen, zwei Drittel vom Unternehmen. \“Der Aufbau des Biometriezentrums oder des Mautsystems wären ohne diese Mittel nicht möglich gewesen\“, verrät die Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Brigitte Ederer. Nun versucht sie über den Innovationstopf, Österreichs F&E-Kompetenz in Sachen Energieeffizienz und Medizintechnik unter Beweis zu stellen.