Die autarken Varianten der To-Pass-Produktfamilie sind für die Überwachung kleiner, abgelegener Objekte gedacht und für deren Umgebungsbedingungen gerüstet: Der zulässige Temperaturbereich beträgt -20 bis +70°C. Für die Datenübertragung sind die Geräte mit einem GSM-Quadband-Modem ausgestattet, und damit unabhängig von Datenleitungen oder Funkstrecken. Es entfallen dezentrale Datenlogger und das Anwählen und Auslesen der Messstellen. Visualisierungen der Messwerte erfordern keine überlagerten Systeme, sondern können direkt auf dem Web-Server kennwortgeschützt hinterlegt werden. To-Pass Fernwirkmodul 761 Die Geräte benötigen 109mm auf der Tragschiene und sind für abgelegene Anlagen wie z.B. Pumpstationen geeignet: Datenspeicher, Ein- und Ausgänge sowie ein GSM-Modem. Übertragen werden die Prozesswerte über Internetserver oder SMS. Störmeldungen können zusätzlich per E-Mail, Fax oder Anruf abgesetzt werden. Die kleine \’S\‘-Version bietet vier digitale und zwei analoge Eingänge sowie vier digitale Ausgänge. Die Variante \’M\‘ ist mit je acht digitalen und analogen Eingängen sowie vier digitalen und zwei analogen Ausgängen ausgerüstet. Für schaltschranklose Anwendungen und den Einsatz im Freien steht mit To-Pass Outdoor ein spezielles Gehäuse (IP66) ohne Verdrahtungsaufwand zur Verfügung – es lässt sich direkt an der Anlage montieren. Sein Weitspannungseingang ist für einen Bereich von 115 bis 230V AC ausgelegt, ein Akku überbrückt eventuell auftretende Netzausfälle. Optional ist ein autarker Solarbetrieb möglich. Temperaturen unter -20°C gleicht die eingebaute Heizung aus. To-Pass Mobil To-Pass Mobil eignet sich zur Außenmontage an Fahrzeugen und basiert auf den 761er Fernwirkmodulen im IP66-Gehäuse, ist jedoch zusätzlich mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. So lässt sich empfindliche oder gefährliche Fracht auf dem Transport überwachen. Anschlüsse für externe GSM- und GPS-Antennen sind vorhanden. Die Versorgungsspannung darf zwischen 8 und 36V DC betragen. Fernwirkcontroller 750-872 Zusammen mit den ca. 300 Ein- und Ausgangsklemmen der Serien 750 und 753 lassen sich mit dem Fernwirkcontroller für das Wago-I/O-System flexible Fernwirkunterstation realisieren. Die Prozessdatenübertragung erfolgt gemäß IEC608705-5-101/-104. Wie alle anderen Wago-Controller verfügt der 872er über die Entwicklungs- und Programmierumgebung von CoDeSys, die keine Programmierkenntnisse erfordert. Via Modbus ist selbst eine direkte Kommunikation mit den Fernwirkmodulen möglich. HMI 2008: Halle 11, Stand C64
Skalierbare Fernwirklösungen
Mit To-Pass bietet Wago ein lückenloses Fernwirkkonzept an, bestehend aus autarken Störmeldern mit GSM-Anbindung, optionalem IP66-Schutz und einer Fernwirk-SPS mit Anschluss an das Wago-I/O-System. Damit sind weit verzweigte Anlagen genau so wie abgelegene Stationen erfassbar. Für Fahrzeuge ist sogar eine GPS-Version zur Ortung per Satellit erhältlich. Internet-Server mit MySQL-Datenbank ist auch im Angebot.
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
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