Steuerung mit Datenbank-Anbindung

Eine schnelle Reaktion auf Zustandswechsel, geringe Zykluszeiten, die Anbindung an das Produktionsnetzwerk und die Querkommunikation zu anderen SPSen sind Eigenschaften, die heute von Steuerungen erwartet werden. Deshalb bieten die in die Steuerungen von Phoenix Contact integrierten Systemfunktionen offene TCP/IP- und UDP-Schnittstellen zur Anbindung an ERP-Systeme. Darüber hinaus stehen Bausteine zur Verfügung, die auf die beiden Protokolle aufsetzen und Funktionen für die Kommunikation mit Datenbankmanagement-Systemen (DBMS) bereitstellen. Da die Bausteine direkt mit dem DBMS kommunizieren, können SQL-Kommandos von der Steuerung abgesetzt und somit beliebige Daten in Tabellenform mit dem DBMS ausgetauscht werden. Dabei gelten nicht die üblichen Grenzen proprietärer Protokolle wie bei OPC, sondern die des eingesetzten DBMS. So stehen die in einer SQL-Datenbank abgelegten Daten sofort allen modernen IT-Systemen zur Verfügung. Das in das DBMS integrierte Transaktions-Management stellt die Konsistenz der Daten vom IT-System bis zu den E/A-Stationen sicher. Und SPSen können direkt im DBMS verwaltet werden. Eine zusätzliche Treiberschicht, die die Verbindung zwischen IT- und E/A-Ebene herstellt, entfällt.