Den Kern der Produktfamilie bildet eine COM-Express-Architektur mit Multicore-Prozessoren. Damit soll es zukünftig möglich sein, Produktaktualisierungen anzubieten, die ohne Beeinträchtigungen der Anwendung beim Anwender implementiert werden können. Ergänzt wird die RXi-Plattform durch Ethernet- und USB2-Anschlüsse. Die Steuerungssysteme verfügen über redundante Profinet-Schnittstellen. Konfigurationen mit dem RXi-Industrie-PC (IPC) unterstützen HMI-, Historian- und Analyseanwendungen, die direkt an der Maschine laufen. Dies soll eine bessere Kontrolle der Betriebsleistung in Echtzeit ermöglichen und die Integration in die unternehmensweiten Softwaresysteme vereinfachen. Die Plattform entspricht dem Ansatz von GE zur Entwicklung und Bereitstellung Cloud-fähiger, kooperationsorientierter Automatisierungsplattformen. Was den Aufbau der RXi-Steuerung betrifft, unterscheidet sich dieser von dem herkömmlicher Systeme: Sie besitzt keine lokalen E/A-Punkte, was die Voraussetzung für zukünftige Erweiterungsfähigkeit darstellt. Die Steuerung verfügt über Profinet mit Ring-Redundanz. Mit dem standardisierten Profinet als E/A-Netzwerk können Anwender frei zwischen E/A-Modulen und anderen Elementen wie Laufwerken und Bildverarbeitungssystemen wählen, die sie für ihr System verwenden wollen. Zudem stellt die Möglichkeit, die RXi-Architektur mit kommunizierenden Steuerungs- und IPC-Modulen einzusetzen, eine kompakte Lösung für Anwendungen dar, die Visualisierung, Datenarchivierung oder andere Rechenprozesse an der Bedienstelle beinhalten müssen. Weiterhin bietet die Plattform Funktionen, wie z.B. große Speicherkapazitäten und integrierte Datenspeicherung. Und schließlich ermöglicht das integrierte Display-Modul den Anwendern, standardmäßige Wartungsfunktionen auszuführen, ohne dass ein separater Computer mit einer Programmiersoftware erforderlich ist, und schafft die Verbindung zwischen dem Steuerungssystem und dem Industrial Internet. Passive Kühltechnik sorgt für Ausfallsicherheit Der IPC eignet sich für Unternehmen, die nach Rechnerlösungen für raue Produktionsumgebungen suchen. In die modulare Plattform ist eine thermische Überwachungstechnologie mit passiver Kühltechnik für eine lüfterlose Industrierechner- und Steuerungsplattform integriert. So soll das Risiko eines Ausfalls verringert werden, der zur Übertemperaturabschaltung anderer IPC-Systeme führen kann, deren Kühlung über Lüfter geregelt wird. Steuerungssystem und IPC verfügen jeweils über Anschlüsse, über die sie per interne Steckverbinder ohne Kabel kommunizieren können, wenn für eine bestimmte Anwendung sowohl Steuerung als auch Rechner benötigt werden. Der IPC kann auch mit einer Reihe von Touchscreen-Displays zu einer Gruppe mehrerer modularer Panel-IPCs zusammengeschlossen werden.
Steuerungs- und IPC-Plattform für das industrielle Internet
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