Chinesischen Schätzungen zufolge könnte der Trend zu Industrie 4.0 Chinas Produktivität um 25-30% steigern. Bis 2045 wird China mit den führenden Industrienationen USA, Japan und Deutschland bei Effizienz und Qualität gleichziehen, davon geht die Chinesische Akademie für Ingenieurswissenschaften aus. Jost Wübbeke und Björn Conrad vom Mercator Institut für China-Studien betonen aber, dass einzelne Unternehmen schon viel früher zu Konkurrenten werden – durch die Kooperation mit Deutschland. China hat die größte verarbeitende Industrie weltweit aufgebaut, doch die chinesischen Produktionsanlagen sind oft rückständig. Die Fertigung ist kaum automatisiert oder digitalisiert. Bislang kommen auf 10.000 chinesische Industriearbeiter nur 14 Industrieroboter, in Deutschland sind es 282. Um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, braucht China Effizienz- und Qualitätsgewinne durch technologischen Fortschritt.
Studie: China und Industrie 4.0
MERICS GmbH
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