Eine im Auftrag von Festo vom Österreichischen Gallup Institut durchgeführte Studie beweist es: Der Technikermangel ist ein Problem. 60% der befragten Industriebetriebe gaben an, dass ihnen zur Zeit bzw. demnächst bis zu zehn Fachkräfte fehlen. Und stolze 89% hatten aufgrund des Personalmangels sogar schon einmal mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen. Trotz dieser alarmierenden Zahlen zeigt man sich in puncto Gegenmaßnahmen relativ einfallslos. In der Praxis suchen die meisten Betriebe in Überstunden oder in Leiharbeitskräften ihr Heil, obwohl sie zumindest theoretisch auch der Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Belegschaft positiv gegenüberstehen. Allerdings gibt es hier ein Zeitproblem: Denn wenn ein Unternehmen vermehrt auf Überstunden zur Abdeckung von etwaigen Kapazitätsengpässen setzt, bleibt kaum Zeit für nachhaltige Schulungen. \’Meine Empfehlung lautet daher, rechtzeitig eine Personalplanung zu machen. Das setzt aber voraus, dass ich mich mit dem Thema Human Resources – die Menschen sind ja das wertvollste Kapital in einer Unternehmung – eingehend auseinandersetzen muss. Wenn man dem Technikermangel mit Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter begegnen will, braucht man Zeit. Bei uns dauert die Mechatroniker-Ausbildung beispielsweise fast ein Jahr, so etwas lernt man nicht an ein paar Abenden oder Wochenenden\‘, gibt Wolfgang Keiner, Geschäftsführer von Festo in Österreich, zu bedenken. An den für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zur Verfügung gestellten Budgets soll es künftig laut Studie nicht scheitern: Diese werden bei 68% der befragten Industrieunternehmen steigen und bei 30% zumindest gleich bleiben. Besonders hoch im Kurs steht dabei die Vermittlung von so genannten Soft Skills, damit man nicht nur die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, sondern auch jene zwischen Mensch und Mensch besser in den Griff bekommt. \’Ein gutes Beispiel dafür sind die Instandhalter. Für sie gilt es, Fehler nicht nur zu erkennen, sondern auch richtig zu kommunizieren. Hier geht es darum, klar formulierte Ziele und Ergebnisse weiterzugeben und nicht nur zu sagen: \’Chef die Maschine klemmt\’\‘, meint Wolfgang Keiner. Das größte Einsparungspotenzial und damit verbunden die höchsten Effizienzsteigerungsmöglichkeiten sehen die Industriebetriebe mit 57% im Einsatz neuer Technologien. Wobei hier nach wie vor die Automatisierung eine Vorrangstellung inne hat. Als Newcomer tat sich im Trendbarometer 2008 die Beschäftigung mit Werkstofftechnologie als vielversprechender Effizienzsteigerer hervor. Auch vorgefertigte Komponenten werden von vielen Unternehmen sehr geschätzt. Das ist ein Bereich, in dem sich Festo schon seit Jahren engagiert: \’Wir sehen in der Auslagerung der Fertigung von Teilsystemen große Chancen für Unternehmen. Solche funktionsgeprüften und mit Dokumentation gelieferten Einheiten helfen Kunden beim Sparen: in der Konstruktion, beim Maschinenbau, in der Inbetriebnahme und in der Logistik. Wenn wir rechtzeitig in die Planung miteingebunden werden, können wir oftmals ein Produkt einsetzen, das noch eine zweite Funktion miterfüllt. Das heißt, man kann durch die Wahl eines bestimmten Produkts unter Umständen zudem noch Platz sparen oder die Geschwindigkeit erhöhen\‘, verspricht Festo-Geschäftsführer Wolfgang Keiner.
Trendbarometer Industriebetriebe 2008
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