VDMA: Maschinenbau weiter auf Rekordjagd

Brucklacher freute sich: \“Ein so hohes Plus kann selbst in der Investitionsgüterbranche mit seinen extrem zyklischen Nachfrageschwankungen nur selten erreicht werden.\“ In den Jahren 2004 bis 2006 realisierten die deutschen Maschinenbauer damit einen Produktionsanstieg um insgesamt 18,4%. Die Kapazitätsauslastung lag zur Jahreswende im Durchschnitt bei 91,9% (2005: 87,6%). \“Das wirkt sich positiv auf die Investitionsbereitschaft des Maschinenbaus aus: Unsere eigenen Anlageinvestitionen sind nach Angaben des ifo-Instituts allein im letzten Jahr um 16% gestiegen.\“ Exporte erreichen Rekordwert Die Exporte kletterten bis einschließlich November 2006 nominal um 15,1%. \“Für das Gesamtjahr schätzen wir die Ausfuhr auf 123Mrd. E (2005: 106,9Mrd. E). Das ist ein neuer Rekord\“, freute sich Brucklacher. \“Aber es zeigt auch, in welchem Maße die Wirtschaftsleistungen unserer Industrie vom Export abhängen.\“ Inlandsbestellungen und Maschinenimporte stiegen 2006 Die Inlandsnachfrage ziehe nach Jahren des Wartens auf eine Auflösung des deutschen Investitionsstaus seit November 2005 kontinuierlich an. \“2006 betrug das Orderplus im Inland stattliche 19%\“, betonte der VDMA-Präsident. Die anziehende Binnenkonjunktur führte 2006 zu einem kräftigen Importwachstum von nominal 19% auf 43,7Mrd. Euro. Damit erreichten die Maschinenimporte einen neuen Rekordwert. Maschinenbau: 20.000 neue Stellen Auch die Beschäftigungsbilanz des Maschinenbaus könne sich im Vergleich zu anderen Branchen sehen lassen, betonte Brucklacher. \“Im Verlauf des letzten Jahres konnten die Unternehmen 20.000 neue Arbeitsplätze beim Stammpersonal schaffen.\“ Dabei sei ein verstärkter Einsatz von Leiharbeitskräften und ein Anstieg der geleisteten Arbeitsstunden je Beschäftigten noch nicht berücksichtigt. Ausblick 2007: 4% Wachstum