Das integrative Software-System Engineering Base von Aucotec bringt nicht nur Mechanik, Hydraulik und E-Technik auf einer Plattform zusammen. Ebenso integriert sind SPS- und PLS-Planung sowie Informationen für die Fertigungs-Automation von der Fräs- bis zur Labeling-Maschine. Eine weitere Beschleunigung des Projektierens schafft die Plattform mit dem einfachen Import von Artikel-Stammdaten aus verschiedenen Formaten. Diese starke Integrationsfähigkeit ermöglicht ein durchgängiges Engineering. Und jede einzelne Integration spart Dateneingaben, aufwändige Absprachen, Fehlerquellen und Administration.
Geprüfte Qualität, halbierter Projektdurchlauf
Die Datenbank von Engineering Base ermöglicht es, einen ganzen Baukasten qualitätsgeprüfter, sofort verwendbarer mechatronischer Einheiten vorzuhalten, mit denen sich einfach und sicher immer wieder ganze Maschinen und Anlagen zusammenstellen lassen – und zwar nicht nur durch Konstrukteure, sondern schon in der Angebotsphase durch den Vertrieb. Aufgrund Aucotecs Kooperation mit Perspectix ist eine schematische und 3D-Visualisierung möglich. Diese Visualisierung verhindert teure Fehler, die sich sonst erst bei der realen Anlagen-Aufstellung zeigen. Das Variantenhandling ist dabei sicher, da für alle erarbeiteten Komponenten Regeln hinterlegt sind, die dafür sorgen, dass nur wirklich funktionsgerecht passende Einheiten zusammengestellt werden können. Ein verbindliches Angebot ist mit so einer Konfiguration nur einen Knopfdruck entfernt, die Maschine oder Anlage selbst braucht nur die Hälfte der sonst üblichen Projektzeit.
Entwicklungszeit sparen mit PLS-Integration
Die Software kann elektro- und verfahrenstechnisches Engineering auf einer Plattform vereinen. In der Verpackungsindustrie beispielsweise hat sich das schon bewährt. Im Anlagenbau ebenso wie in der Verfahrenstechnik sind Prozessleitsysteme wichtiger Bestandteil der Automatisierung. Hier schafft EB mit seinen Kopplungen, etwa zu ABB 800XA oder PCS7 von Siemens, bis zu vier Wochen Zeitgewinn für die Software-Erstellung.
Kopplung zu weiteren Engineering-Tools
Mit der Kopplung zu 3D-Tools, z.B. von SolidWorks, wird der Bau eines Schaltschrank-Prototyps überflüssig. Alle Informationen aus der Datenbank stehen der 3D-Planung zur Verfügung und umgekehrt. Eine Platzierungs-Optimierung der Elemente im Schrank kann der CAE-Fachmann ohne Vorkenntnisse direkt im 3D vornehmen. Auch bei der Integration von Fluid- und Pneumatik-Planung in die Engineering-Lösung gilt: Alle Disziplinen arbeiten immer objektorientiert auf demselben Datenbestand. Weil die in der elektrotechnischen Planung geschaffenen Daten und Pläne ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmen-Know-hows sind, wollen immer mehr Unternehmen sie auch in ihren ERP-/PLM- und EDM/PDM-Systemen verwalten. Die Rundum-Verfügbarkeit für alle angeschlossenen Abteilungen, von Beschaffungs- bis Finanzwesen, macht die Software durch ihre Offenheit und Aucotecs Automation Framework möglich. Mit einfacher Konfiguration gelingt die Anbindung an unterschiedliche Systeme und Technologien, systemneutral und releaseunabhängig. Mit weiteren Anbindungen, z.B. der Komponenten-Dimensionierung für Servoantriebs-Systeme oder dem Facility-Management etwa von Fertigungshallen, zeigt EB noch weitere Facetten seiner Integrationsfähigkeit. So kann man etwa im Hallenlayout die elektrotechnischen Anforderungen der Anlage berücksichtigen oder bereits ermittelte Dimensionierungs-Daten in der Engineering-Software zur direkten Weiterverwendung bereitstellen. Aber das ist noch nicht alles, denn auch für die Fertigung lassen sich optimierte Daten integrieren.
















