Modulare Software
Beispielsweise verlangt die Programmierung von Roboterarmen dezentrale Intelligenz und neue Ansätze in der Anwendungsprogrammierung. Tools und Methoden für monolithische, zentrale Software greifen hier nicht. Noch ist Embedded-Software meist in dieser klassischen Manier aufgebaut: Aus der Anwendung heraus wird auf Treiber zugegriffen und sämtliche Verarbeitungsschritte in einem großen Projekt programmiert. Die zukunftsgerechte Alternative lehnt sich der Service Oriented Architecture (SOA) an. Hier wird jede Funktion in einem Softwareknoten (Node) verpackt. Die Nodes eines Systems sprechen eine Sprache und veröffentlichen autark ihre Dienste, die andere Nodes wiederum abonnieren können. Software wird so modular, wiederverwendbar und verteilbar. Wo die einzelnen Nodes ausgeführt werden, ist unerheblich. In der Service-Robotik etablieren sich SOA-Frameworks bereits. So hat sich mit Robot Operating System (ROS) hier ein Open-Source-Projekt als Standard etabliert. Mit ROS Industrial gibt es bereits einen Ableger für industrielle Anwendungen, der gegen bekanntere Standards wie Data Distribution Service (DDS) oder OLE for Process Automation, Unified Architecture (OPC-UA) antritt. Das Konzept von CPS zeigt, wie sich ein Höchstmaß an Flexibilität, Autonomie und Lernfähigkeit in der Fertigung erreichen lässt. n
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